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Arsenal am Boden – Elfer-Krimi! PSG verteidigt Champions-League-Titel 2026

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Arsenal am Boden - Elfer-Krimi! PSG verteidigt Champions-League-Titel 2026
Arsenal am Boden Elfer Krimi! PSG verteidigt Champions League Titel

Die Titelverteidigung ist perfekt. PSG setzt sich im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal durch und holt sich damit, wie im schon Vorjahr, den Champions-League-Titel. Für die „Gunners“ bedeutet das die zweite Pleite im zweiten CL-Finale der Klub-Geschichte.

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    Paris Saint-Germain hat den Titel in der Champions League verteidigt. Frankreichs Meister kürte sich am Samstag in Budapest nach einem 4:3 im Elfmeterschießen im Finale gegen Arsenal wie im Vorjahr zu Europas Champion. Nach 90 wie 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Die Gunners legten durch Kai Havertz schon in der 6. Minute vor, Ousmane Dembele gelang per Foul-Elfmeter (65.) der Ausgleich. Im Elferschießen schoss Arsenals Abwehrchef Gabriel den zehnten Elfer über die Latte.Sein Teamkollege Eberechi Eze hatte davor ebenfalls vorbeigeschossen, Arsenal-Torhüter David Raya parierte danach gegen Nuno Mendes. Paris schaffte es damit, den Titel in der 1992 eingeführten Königsklasse als erst zweite Mannschaft nach Real Madrid (Sieger 2016 bis 2018) zu verteidigen. Arsenal ging 20 Jahre nach dem ersten Anlauf 2006 auch im zweiten Endspiel der Königsklasse als Verlierer vom Feld. Das Team des Spaniers Mikel Arteta war bis ins Finale ungeschlagen geblieben.Enrique setzte auf Sieger-ElfPSG-Coach Luis Enrique setzte in der Puskas Arena auf seine Sieger des Vorjahres. Bis auf Torhüter Matwei Safonow waren alle Spieler bereits beim gewonnenen Endspiel in München dabei gewesen. Auch Rechtsverteidiger Achraf Hakimi war nach seiner Verletzung rechtzeitig fit. Neben der höheren spielerischen Klasse sprach auch der Supersturm mit Dembele, Desire Doue und Khvicha Kvaratskhelia für die Franzosen. Arsenal setzte seine defensiven Stärken entgegen, in der K.o.-Phase hatten sie bis ins Finale kein Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert.Frühe Arsenal-FührungDie Gunners sollten die Partie nach nur fünf Minuten mit einem Paukenschlag eröffnen. Der ganz vorne anstelle von Viktor Gyökeres aufgebotene Havertz hatte nach einem missglückten Abwehrversuch von PSG-Kapitän Marquinhos freie Bahn und donnerte den Ball über der Schulter von Safonow ins Netz. Laut Statistik war der Grundstein zum Titelgewinn gelegt: Jede Mannschaft, die seit 2014 im Finale in Führung gegangen war, hatte am Ende auch den Titel gewonnen. So hatte Havertz vor fünf Jahren schon Chelsea zum Finalsieg gegen Manchester City geschossen.PSG
    ließ sich nicht beirren. Der Titelverteidiger warf die
    Pressing-Maschinerie an und ließ dem Gegner keine Luft für einen
    geregelten Spielaufbau. Arsenal konnte sich kaum konstruktiv befreien.
    Einmal war der Weg frei, Safonow klärte gerade noch vor Leandro
    Trossard. Der Russe wurde dabei am Kopf getroffen, konnte nach einer
    Behandlung aber weitermachen. Arsenal hatte selten den Ball (26 Prozent
    Ballbesitz bis zur Pause), ließ aber auch keinen gefährlichen Abschluss
    aufs Tor zu. In der Nachspielzeit blockte Marquinhos in einer am Ende
    vielleicht entscheidenden Aktion gegen Havertz.Dembele glich vom Punkt ausDas Geduldsspiel für PSG ging weiter. Nach etwas mehr als einer Stunde war Arsenals Beton jedoch geknackt, der Ausgleich fiel vom Elferpunkt durch Dembele. Cristhian Mosquera hatte Kvaratskhelia nach dessen Doppelpass mit Dembele klar am Bein getroffen. Das Spiel wurde offener. Havertz‘ Pass auf Bukayo Saka fiel zu ungenau aus, Kvaratskhelia traf nach einem Konter über das halbe Spielfeld leicht abgefälscht die Außenstange. PSG war näher am „Lucky Punch“: in der 89. Minute zischte ein Schuss von Vitinha knapp über die Latte, Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ließ sich Bradley Barcola am Weg Richtung Tor abdrängen.Wenige Chancen in SchlussphaseBei beiden Teams schwanden die Kräfte, die Offensivreihen waren spätestens in der Verlängerung neu besetzt. PSG versprühte ohne Dembele und Kvaratskhelia deutlich weniger Gefahr. Arsenal reklamierte heftig Elfmeter, nachdem Noni Madueke im Laufduell mit Nuno Mendes fiel (102.). Der deutsche Referee Daniel Siebert winkte ab, der VAR griff nicht ein. Eine große Chance ergab sich nicht mehr. Die Partie ging ins Elferschießen. Dort hatten die Franzosen die besseren Nerven.Champions-League, Finale:Paris Saint-Germain – Arsenal FC 4:3 im Elfmeterschießen, 1:1 nach Verlängerung (1:1,0:1).Budapest, Puskas Arena, 61.400 Zuschauer, SR Siebert (GER)Tore: 0:1 ( 6.) Havertz 1:1 (65.) Dembele (Foul-Elfmeter)Elfmeterschießen: 1:0 G. Ramos 1:1 Gyökeres 2:1 Doue 2:1 Eze verschießt 2:1 Mendes – Raya hält 2:2 Rice 3:2 Hakimi 3:3 Martinelli 4:3 Beraldo 4:3 Gabriel verschießtPSG: Safonow – Hakimi, Marquinhos (106. Zabarnyi), Pacho, N. Mendes – J. Neves, Vitinha (106. Beraldo), F. Ruiz (95. Zaire-Emery) – Doue, Dembele (90.+6 G. Ramos), Kvaratskhelia (83. Barcola)Arsenal: Raya – Mosquera (66. Timber), Saliba, Gabriel, Hincapie – Rice, Lewis-Skelly (91. Zubimendi) – Saka (83. Madueke), Ödegaard (66. Gyökeres), Trossard (83. Martinelli) – Havertz (91. Eze)Gelbe Karten: Neves, Mendes bzw. Mosquera, Saka, Gyökeres, Rice

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