Der 48-jährige Daniel L. sitzt derzeit tausende Kilometer von seiner Heimat entfernt fest. Der Grund: Sein geliebter Pitbull „Jambo“ darf plötzlich nicht mehr ins Flugzeug. Zuvor hatte der Tiroler bereits schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen, nur seine beiden Hunde würden ihm Halt geben.
Der Tiroler Tierfreund Daniel L. (48) erlebt derzeit einen Albtraum, tausende Kilometer von Österreich entfernt: Er sitzt mit seinen beiden Hunden in Thailand fest und kommt nicht mehr nach Hause. Der Grund: Sein geliebter Pitbull „Jambo“ darf plötzlich nicht mehr in den Flieger. Für den Mann ist aber klar: ohne meine Hunde kehre ich nicht zurück.Dabei begann alles mit einer schweren Lebenskrise. Zwischen 2020 und 2024 verlor der Tiroler fast alles, was ihm wichtig war. Zuerst pflegte er jahrelang seine Großmutter bis zu ihrem Tod. Danach wurde seine Mutter schwer krank, lag im Koma und musste ebenfalls von ihm gepflegt werden. „In diesen Jahren ist jeder Mensch gestorben, den ich geliebt habe“, erzählt der Mann. „Ich habe sonst keine Familie mehr, nur noch meine zwei Hunde“.Mit zwei Hunden in ein neues LebenDie Belastung wurde zu groß. Daniel rutschte in eine tiefe Depression und entschloss sich, sein Leben zumindest für eine Zeit hinter sich zu lassen. Thailand war für ihn ein Ort, zu dem er schon lange eine besondere Verbindung hatte. Also packte er das Einzige, was ihm geblieben war – seine Hunde „Emma“ und den jungen Pitbull „Jambo“ – und trat die lange Reise an.Doch schon bei der Ankunft in Thailand kam es zu dramatischen Szenen. Wegen Problemen mit den Papieren mussten die Hunde mehrere Stunden in ihren Transportboxen in der Hitze ausharren. „Sie haben meine Hunde fünf Stunden in der Sonne stehen lassen“, erinnert sich der Tiroler. „Jambo war fast dehydriert. Er hat kaum mehr reagiert. Ich habe ihm Wasser in den Mund geschüttet. Erst nach einer halben Stunde ist er wieder zu sich gekommen.“Chaos um Pitbull: Niemand fühlt sich zuständigEinige Monate später wollte Daniel wieder zurück nach Österreich fliegen. Doch genau da begann das eigentliche Drama. Obwohl der Pitbull beim Hinflug transportiert wurde, weigert sich nun „Lufthansa Cargo“ in Thailand, den Hund mitzunehmen. Die Situation ist brenzlich, deswegen hat er jetzt Anwältin Astrid Wagner zum Fall hinzugezogen. Doch selbst auf anwaltliche Nachfrage schieben die Agenturen die Verantwortung hin und her. Die Begründung bleibt unklar. Während eine Stelle auf die nächste verweist, bekommt der Tiroler bis heute keine Lösung.Eine Alternative gäbe es zwar: einen Flug mit Umstieg über den Nahen Osten. Doch für die Hunde würde das bis zu 30 Stunden in einer Transportbox bedeuten. Für den Tiroler kommt das nicht infrage: „Ich habe große Angst, dass er die Reise nicht übersteht“.Der Tiroler hat inzwischen alle möglichen Alternativen geprüft – Frachtschiffe, Autofahrten quer durch Asien oder sogenannte Empty-Leg-Flüge von Privatjets. Doch die Kosten wären astronomisch und für ihn nicht zu stemmen. So sitzt Daniel nun fest, doch die Zeit rennt – denn sein Visum läuft bald aus …
„Jambo“ darf nicht mit – Tiroler sitzt wegen seines Hundes in Thailand fest 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-20 03:56:07
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