Der um 15 Millionen Franken besser als erwartet ausgefallene Abschluss 2025 wurde vom Parlament einstimmig abgesegnet. Hauptgrund für die Glanzrechnung sind die um rund 6,4 Millionen Franken höheren Steuereinnahmen und die unerwartete Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank im Umfang von 3,7 Millionen Franken. Doch sowohl Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) als auch Finanzdepartement warnen davor, deswegen strukturell mehr ausgeben zu wollen und die Finanzstrategie mit ihren Sparmassnahmen zu verwässern. Die Standeskommission hatte am 4. Juni 2024 eine Finanzstrategie beschlossen, die 70 Sparmassnahmen auf den Weg brachte. Auslöser war, dass das Budget 2023 abermals defizitär ausgefallen war und nunmehr als strukturell erkannt wurde.
Im Budget 2026 wird bereits gespart
Der Bericht der Finanzkontrolle zur Umsetzung der Massnahmen der Finanzstrategie wurde dem Grossen Rat zur Kenntnisnahme vorgelegt. Darin werden die ersten Effekte der Massnahmen im Budget 2026 vorgerechnet. Der Bericht zeigt, in welchen Departementen für das Budget 2026 wie viel gespart wurde. Die Standeskommission hatte ein Einsparungspotenzial von rund 2,5 Millionen Franken ausgemacht. Gekürzt wurden im Budget 2026 2,7 Millionen Franken, also mehr als geplant.
«Wir müssen verlässlicher werden»
Sämtliche Investitionen konnten 2025 aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Säckelmeister Ruedi Eberle betonte aber, dass es auch eine andere Seite der Medaille gebe: Nicht alle Investitionen konnten realisiert werden und man liege fast 15 Millionen neben dem Budget. «Die Einnahmen müssen realistischer budgetiert werden», sagte Eberle, «und auch bei den Investitionen müssen wir verlässlicher werden.»
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Guter Abschluss zeigt: Planung muss besser werden 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-30 17:39:00
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