Am Dienstag hat Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) die jüngste Kriminalitätsstatistik präsentiert. Dabei gab es gute und schlechte Nachrichten. Die Zahl der angezeigten Delikte steigt, aber auch die Aufklärungsquote. Erschreckend war der Anstieg der Jugendkriminalität, bei den Zehn- bis 14-Jährigen lag der Zuwachs der angezeigten Delikte bei 9,4 Prozent. Haupttätergruppe sind hier jugendliche Syrer.
Es gibt gute und schlechte Nachrichten: Zwar steigt die Aufklärungsquote bei den angezeigten Delikten erneut, 53,6 Prozent der Fälle konnten von der Polizei gelöst werden. Aber: Das Verbrechen schläft nicht, die Anzahl der Anzeigen nahm zu. 538.656 waren es im Vorjahr, ein – wenn auch geringfügiger – erneuter Anstieg. Drohungen im Onlinebereich nehmen zuBesonders im Bereich Cyberkriminalität gab es eine massive Zunahme, über 62.500 Fälle wurden im vergangenen Jahr angezeigt. Auch Drohungen im Onlinebereich werden immer mehr, hier gab es eine Steigerung um 16,4 Prozent. Innenminister Karner kündigte hier einen Ausbau der Maßnahmen an, nicht nur die Schulung der Ermittlungsbeamten, sondern auch, was die Sensibilisierung der Bevölkerung geht. Diese soll schon in den Schulen bei den jungen Menschen beginnen. Apropos Jugendliche: Einmal mehr gab es einen erschreckend hohen Zuwachs bei der Jugendkriminalität. 9,4 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr bei den Zehn- bis 14-Jährigen. Statistisch größte Gruppe sind hier jugendliche Syrer. Karner will die bereits im Vorjahr gestarteten Maßnahmen ausbauen – und teils sogar verschärfen. So soll es künftig auch (ein Pilotprojekt mit der Stadt Wien läuft bereits) „gefängnisähnliche Unterbringungen“ in geschlossenen Wohngemeinschaften geben. Auch die Eltern der straffällig gewordenen Jugendlichen will der Innenminister künftig stärker in die Pflicht nehmen.
9,4 Prozent Zuwachs – Erneut hohe Steigerung bei kriminellen Teenagern 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-31 10:00:39
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