Das Ostsee-Drama geht weiter! Buckelwal „Timmy“ liegt nun den elften Tag in der Bucht von Poel bei Wismar im deutschen Mecklenburg-Vorpommern – am Morgen aber wieder mit deutlichen Lebenszeichen in Form von „Blas aus“. Eigentlich gibt es keine Hoffnung auf Rettung mehr. Minister Till Backhaus (SPD) findet sich am Vormittag zur Lagebesprechung ein.
Das Drama um den Sensationswal „Timmy“ will kein Ende finden – er kämpft auch am Freitag noch um sein Leben. Millionen Menschen haben den Wal bereits ins Herz geschlossen und verfolgen seine letzten Stunden. Damit das Tier in Würde sterben kann, hat die Polizei ein Sperrgebiet rund um den Buckelwal eingerichtet. Der Wal wird weiter rund um die Uhr überwacht. Seit 10 Uhr finden sich laut der „Bild“ Minister Backhaus mit Experten zur Lagebesprechung um das weitere Vorgehen zur Causa „Timmy“ ein. „Bild“: Gruppe legt Angebot vorLaut Informationen des Blatts soll offenbar das Angebot einer Gruppe vorliegen, den Wal mit einem Bagger freizuschaufeln, damit er sich womöglich doch noch freischwimmen kann. Ob das doch noch eine Wende um das Waldrama bringen könnte, ist anzuzweifeln. Zuletzt war ein solcher Einsatz nämlich völlig ausgeschlossen gewesen. Backhaus entschied bereits am Dienstag auf Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens, das Tier in Würde sterben zu lassen. Der Wal solle durch weitere Rettungsversuche nicht noch mehr leiden. Die Entscheidung des Ministers wird auch von dem International Whaling Commission Strandings Expert Panel (IWC SEP) unterstützt. Man habe „alles unternommen“, um ihm zu helfen, sagte er – dennoch handle es sich um eine „einzigartige Tragödie“.„Timmy“ mit starkem Willen zum LebenDoch „Timmy“ scheint noch nicht aufzugeben zu wollen: Den ganzen Freitagvormittag war beim Wal weiterhin eine Wasserfontäne zu sehen. Auch in den Nachtstunden zeigte er leichte Aktivitäten. Schon in den Tagen davor hatte das Tier immer wieder klare Lebenszeichen gezeigt. Am Mittwoch waren leichte Bewegungen erkennbar, als er mit der Schwanzflosse schlug und sich ein Stück drehte. Auch am Donnerstagabend zeigte „Timmy“ Kampfgeist – sein Rücken hob und senkte sich zaghaft, die Seitenflossen bewegten sich nur leicht. Experten zufolge liegt das Tier – trotz seines Überlebenskampfes – weiterhin im Sterben. Schon vor der Lagebesprechung gab der Sprecher des Schweriner Umweltministeriums Claus Tantzen eine Empfehlung ab: „Ich gehe davon aus, dass wir das Tier weiter in Ruhe lassen, wie wir es die letzten Tage gemacht haben“, so der Sprecher.
Ein Hinweis auf den bevorstehenden Tod von „Timmy“ sei, dass der Wal nicht mehr auf Boote reagiere. Laut Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland sei das ein typisches Zeichen im Sterbeprozess.Ein einzigartiger FallDer 12,35 Meter lange und rund zwölf Tonnen schwere Wal hat an der Ostseeküste innerhalb weniger Tage mehrfach Strandungen überlebt – ein weltweit einzigartiger Fall, wie die IWC bestätigt. „Noch nie wurde beobachtet, dass ein Wal mehrfach strandet und weiterlebt“, sagte Backhaus dazu.Tötung ausgeschlossenEine aktive Tötung wird aus praktischen und ethischen Gründen ausgeschlossen. Laut WDC-Expertin König wären sowohl eine Sedierung als auch ein Abschuss mit hohen Risiken verbunden und könnten das Tier zusätzlich leiden lassen. Selbst der Einsatz von Sprengstoff wurde verworfen – auch wegen der vielen Schaulustigen vor Ort. Daher bleibt nur der Weg, „Timmy“ auf natürliche Weise sterben zu lassen.
Ringt weiter mit Tod – Sensationswal „Timmy“ mit ungebrochenem Kampfgeist 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-10 09:51:31
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.



