Das sogenannte fahrende Volk macht wieder einmal Station in Neusiedl am See im Burgenland. Auf der Wiese hinter dem Outletcenter wurde das Lager aufgeschlagen. Die Exekutive warnt.
Seit Jahren sorgt das Wandervolk quer durch Österreich für Aufregung. Auch heuer ist die Gruppe von Roma und Sinti wieder da – im Moment in Neusiedl am See.In Parndorf hinter dem Outletcenter haben sie aktuell ihr Quartier aufgeschlagen. Die vielen Wohnwägen samt Pkw sind schon von Weitem gut zu erkennen. Jedes Jahr kommt es dabei auch immer wieder zu Unruhen und Sorgen unter der Bevölkerung. Die Polizei des Bezirkes Neusiedl am See hat deshalb wieder eine Warnung herausgegeben.„Keine Haustürgeschäfte, keine Arbeiten erledigen lassen“„Wir möchten die Bevölkerung sensibilisieren und ihnen nahelegen, nichts von den Leuten zu kaufen“, heißt es von der Exekutive. In einem Schreiben, das auch via Social Media geteilt wurde, wird über den Aufenthalt des fahrenden Volkes in Neusiedl am See informiert. Außerdem fordert die Polizei darin auf, keine „Haustürgeschäfte“ abzuschließen, weil oft minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. Überdies solle man keine Arbeiten am eigenen Haus, wie zum Beispiel Fassaden- oder Dachrinnenreinigungen, Asphaltierungen oder Ähnliches in Anspruch nehmen.„Wir bitten außerdem darum, keine fremden Personen ins Haus oder die Wohnung zu lassen. Auch nicht, wenn man nur um ein Glas Wasser gebeten wird. Solange die Haustür geöffnet ist, bitte nicht weggehen, um etwas zu holen“, so die Polizei. Weiters sollte man Haus- und Wohnungstür immer verschlossen halten.Kommt einem etwas komisch vor, das Fahrzeugkennzeichen notieren und eine Personenbeschreibung parat haben. „Bei ungutem Gefühl bitte nicht davor zurückschrecken, uns zu kontaktieren“, so die Polizei. „Wir gehen der Sache dann auf jeden Fall nach.“
Bitte um Vorsicht – Polizei Neusiedl warnt vor dem „fahrenden Volk“ 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-04 06:53:40
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