Tag 12 beim großen Waldbrand in Eisbach-Rein (Steiermark): Drohnen suchen nach weiteren Glutnestern, der Wind erschwert die Löscharbeiten – und die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.
Unermüdlich kämpfen die Einsatzkräfte auch am elften Tag in Eisbach-Rein gegen den gigantischen Waldbrand. „Die Kameraden löschen weiterhin Glutnester, die wir in der Nacht mit Drohnen suchen“, berichtete Herbert Buchgraber vom Bezirksfeuerwehrverband Graz-Umgebung.In der Nacht auf Dienstag kam eine Drohne des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld zum Einsatz. „Mit der Wärmebildkamera konnten etliche Glutnester geortet werden“, sagt Thomas Zeiler, Bereichsfeuerwehrverband-Sprecher. Die Drohnenpiloten übermitteln die entdeckten Positionen an die Bodeneinheiten, die vor Ort die Stellen kontrollierten und dann gezielte Nachlöscharbeiten durchführen könnten.Wann es ein „Brand aus“ geben kann, ist nach wie vor nicht abzuschätzen. Am Dienstag stellte zudem in Eisbach der Wind die Einsatzkräfte vor neue Herausforderungen. Wanderer als Verursacher ausgeschlossenIndes ermittelt die Polizei auf Hochtouren nach der Ursache in Eisbach. Was bislang fix scheint, ist fahrlässiges Handeln. Denn ein Blitzschlag konnte gleich zu Beginn ausgeschlossen werden. Spaziergänger und Wanderer fallen wegen des extrem steilen Geländes genauso aus wie der Brennglaseffekt durch eine Glasscherbe. Zu unwegsam ist die Gegend.Immer mehr ins Visier geraten indes Arbeiter, die beim Brandausbruch vor Ort waren. Die Polizei hält sich mit Informationen bedeckt, bittet aber weiter inständig, mit offenem Feuer und Licht vorsichtig zu sein.
Tag 12 in Eisbach-Rein – Waldbrand: Ermittler haben bereits eine heiße Spur 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-06 03:45:53
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