Nach dem starken Föhnsturm vom 4. April 1987 entstanden in Ausserrhoden Schäden an rund 120’000 Kubikmetern Holz. Die Schadenssumme belief sich auf etwa 11 Millionen Franken. Im Gebiet Lankersgäbris wurden in einem stark betroffenen Waldstück verschiedene Baumarten gepflanzt. Um ihren Aufwuchs vor Wildverbiss zu schützen, errichtete man damals einen Wildschutzzaun. Inzwischen haben die Bäume eine ausreichende Höhe erreicht, sodass sie nicht mehr durch Reh- oder Rotwild gefährdet sind. Deshalb konnte der alte Zaun nun entfernt werden.
Ausserdem wurden die in diesem Jahr beim winterlichen Holzschlag angefallenen Äste von den Jägern zu Holzhaufen an den Baumstöcken zusammengetragen. So wurde der Boden freigemacht und die Voraussetzung für eine natürliche Waldverjüngung geschaffen. Unter den Ästen kamen bereits diverse versamte «Kleinstbäume» wie Weisstanne, Ahorn, Buche und Vogelbeere zum Vorschein. Durch das Freimachen des Waldstücks haben diese Bäume und weitere eine bessere Möglichkeit anzuwachsen. Dies wird in einigen Jahrzehnten wieder zu einem natürlichen mit verschiedenen Baumarten durchmischten Waldstück führen.
Mit ihrer Fronarbeit leisteten die Jäger einen Beitrag zur Verbesserung des Lebensraums für verschiedene Wildtiere und zur natürlichen Waldverjüngung. Werner Höhener, Präsident der Waldkorporation Hackbühl Gais, dankte den Jägern dafür beim Znüni. Zum Mittagessen lud der Forstbetrieb im unteren Gäbris zu heissem Fleischkäse und Salat ein, was die Jäger sehr schätzten. Dabei tauschten sie sich über die geleistete Arbeit und ihre Jagderlebnisse aus.
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Wildschutzzaun und Holzschlag geräumt 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-05 09:00:00
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