Die sizilianische Traumhochzeit von Popstar Dua Lipa und Schauspieler Callum Turner sorgt weiter für heftigen Wirbel. Um den massiven Protesten der Einheimischen und der Wut über gesperrte Plätze zu entgehen, soll das Paar nun tief in die Tasche gegriffen – und jedem verärgerten Bewohner 5000 Euro Entschädigung gezahlt haben.
Nach ihrer standesamtlichen Trauung in London wollten Dua Lipa (30) und Callum Turner (36) auf Sizilien ein mehrtägiges, romantisches Fest feiern. Doch statt sizilianischer Idylle herrscht vor Ort blanke Wut.Um die Wogen zu glätten, hat das Paar laut Berichten von „The Sun“ eine Summe von insgesamt 5000 Euro an jeden Anwohner gezahlt, dessen Wohnung direkt an die neu eingerichteten Hochzeits-Parkplätze grenzen.Zudem steht der Verdacht im Raum, dass lokalen Geschäftsinhabern rund um die Piazza Croce dei Vespri Beträge von rund 1000 Euro angeboten wurden, damit sie ihre Läden während der Feierlichkeiten geschlossen halten. Ein Insider kommentierte das Vorgehen trocken: „Das passt nicht wirklich zu der idyllischen Liebesgeschichte, die Dua offenbar anstrebt.“Knebelverträge und Drohnenverbote für die StarsFür die exklusive Party wurde die historische Altstadt von Palermo regelrecht abgeriegelt. Zwei zentrale öffentliche Plätze wurden komplett für die Öffentlichkeit gesperrt und in ein filmreifes Set mit Oldtimern und Obstständen verwandelt. Anrainer wurden Berichten zufolge gezwungen, Verschwiegenheitserklärungen (NDAs) zu unterzeichnen.Straßen wurden geräumt, Fans und Journalisten vertrieben und strenge Drohnenflugverbotszonen eingerichtet, um die hochkarätigen Gäste – darunter Sir Elton John, Charli XCX, Mark Ronson und Donatella Versace – vor neugierigen Blicken zu schützen.Proteste: „Unser Platz ist nicht euer Wohnzimmer“Die Reaktion der Sizilianer ließ nicht lange auf sich warten. Eine lokale Anti-Tourismus-Gruppe rief zum Widerstand auf und hängte Plakate mit Slogans wie „Palermo ist nicht zu vermieten“ und „Unser Platz ist nicht euer Wohnzimmer“ auf.Als die Hochzeitsplaner des Paares die Banner abrissen, eskalierte die Situation: Die Demonstranten sprühten die Botschaften als unentfernbare Graffitis an die Wände. Auf dem Sockel einer historischen Marmorsäule prangten zudem wütende Beschimpfungen über die vermeintlichen Bestechungsversuche: „Du hast mich um fünf Euro betrogen … Fünf Ohrfeigen für dich!“ Palermos Bürgermeister Roberto Lagalla versuchte zwar, die Gemüter zu beruhigen und betonte, die Stadt werde „an niemanden übergeben“, verteidigte aber gleichzeitig das Event als wichtige Werbung für die Region.Nächster Skandal: Empörung über britischen „Mafia-Chic“Als wäre die Wut der Einwohner nicht genug, sorgt nun auch noch die Berichterstattung britischer Medien für einen handfesten politischen Eklat. Zeitungen wie „The Telegraph“ und „The Sun“ bezeichneten die Hochzeitslocation – die barocke Villa Valguarnera in Bagheria – als „ehemaliges Mafia-Versteck“ und schrieben abfällig über den neuen Trend von „Mafia-Chic-Hochzeiten“ auf Sizilien.Der Präsident der Region Sizilien, Renato Schifani, reagierte empört und verurteilte die Berichte scharf. Der erlittene Imageschaden sei immens: „Wieder einmal wird Sizilien auf ein Klischee reduziert, das den jahrzehntelangen Kampf der Bevölkerung gegen die organisierte Kriminalität ignoriert.“Die Feierlichkeiten sollen trotz der anhaltenden Proteste und des PR-Desasters noch bis zum 8. Juni unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in Bagheria fortgesetzt werden.
Kohle statt Amore – Dua Lipa zahlt „Schmiergeld“ für Traumhochzeit 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-06 15:41:17
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