Brüsseler Irrsinn! Das seit der Kaiserzeit bei uns lebende Sika-Wild wurde jetzt als „bioinvasive Art“ eingestuft und soll daher bis aufs letzte Tier ausgerottet werden.
Für Österreichs Halter von Sika-Hirschen klingt die absurde Entscheidung aus Brüssel wie ein Todesurteil. Denn was über Jahrzehnte aufgebaut wurde, behütet in Wildgehegen, soll binnen weniger Monate ausgelöscht werden. Der Sika-Hirsch wurde von der EU zur invasiven Art erklärt – und muss bis August 2027 aus jedem Gehege verschwinden!Die Begründung: Er könnte dem Rothirsch gefährlich werden und durch Paarung mit demselben eine hybride Art hervorbringen. Laut Verordnung werden deshalb Haltung, Züchtung, Transport und Einfuhr verboten. Zur Ehrenrettung der rot-weiß-roten Vertreter im speziellen Wissenschaftsrat: Sie wurden von „Experten“ anderer Länder trotz Protesten überstimmt.Mehr als 250 Betriebe in Österreich betroffenDie Folgen dieses Irrsinns sind gewaltig: Mehr als 250 (!) österreichische Betriebe stehen vor dem Nichts. In der gesamten Union sind es Tausende. Der geschätzte Schaden beträgt laut Verband der Sika-Züchter 16 Millionen Euro. Dabei handelt es sich nicht um wild lebende Bestände, die heimische Arten verdrängen würden, sondern um Tiere in streng kontrollierten und hermetisch eingezäunten Gehegen. Dennoch droht ihnen das gleiche Schicksal wie wirklich problematischen invasiven Arten.„Hunderte Familien sind von dem Irrsinn betroffen“„Die EU stuft den Sika-Hirsch als invasive Art ein, obwohl bei uns kein einziger Fall einer Gefährdung des Rotwilds belegt ist. Hunderte Familien sind betroffen, eine Entschädigung ist nicht vorgesehen. Das ist der reine Wahnsinn“, kritisiert EU-Mandatar Alexander Bernhuber. Auf vielen Höfen herrscht Fassungslosigkeit. Über Jahre wurden sichere Gehege errichtet, Zuchttiere gekauft und regionale Vermarktungsstrukturen aufgebaut. Nun droht all dieses Engagement mit einem Schlag wertlos zu werden.Besonders bitter: Bereits ab August heurigen Jahres sollen männliche Tiere von den Weibchen getrennt werden, um jede Fortpflanzung zu verhindern. Für viele Halter ist das ein massiver Eingriff in die natürliche Herdenstruktur und kaum mit dem Gedanken des Tierwohls vereinbar. Noch brisanter ist die Frage nach der wissenschaftlichen Grundlage.Die Spezies gehört zur Familie des Rotwilds und liefert schmackhaftes Fleisch. Die Edelrasse aus Asien ist vor rund 150 Jahren in viele Regionen der Erde, darunter auch die k. u. k. Kronländer, eingeführt worden. Während die EU vor einer möglichen Gefährdung heimischer Wildarten warnt, verweisen österreichische Halter darauf, dass hierzulande kein einziger dokumentierter Fall bekannt ist, in dem Sika-Hirsche das Rotwild ernsthaft bedroht hätten. Trotzdem sollen sämtliche Tiere verschwinden! Für die Betroffenen ist das ein Paradebeispiel für einen Irrsinn, der am grünen Tisch beschlossen wurde. Während Europas Politiker über Biodiversität, Regionalität und nachhaltige Landwirtschaft sprechen, droht jetzt die Vernichtung eines ganzen Betriebszweiges, der genau diese Ziele seit Jahren lebt.Für die Sika-Hirsch-Halter läuft die ZeitSollte die Verordnung unverändert bleiben, droht bis August 2027 die vollständige Auslöschung der Bestände in Österreichs Gehegen. Zurück bleiben würden leere Weiden, Millionenverluste und die Frage, warum gesunde Tiere erlegt werden müssen.Waschbären breiteten sich aus, nachdem sie in den 1920ern aus Pelzzuchten entkommen waren. Sie fressen Eier und Jungvögel und haben negative Auswirkungen auf Sumpfschildkröten.Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Österreich rasant aus. Sie kann Tropenkrankheiten übertragen.Die Asiatische Hornisse führt koordinierte Angriffe auf Bienenstöcke und Wespen durch. Erste Nester wurden bereits in Vorarlberg in der Gemeinde Lustenau gesichtet.Ochsenfrösche fressen alles, was sie überwältigen können, nämlich andere Amphibien und sogar Fische.Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude, ist eine stark giftige Pflanze. Der Pflanzensaft enthält Substanzen, die bei Hautkontakt in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungen führen.Das Indische Springkraut verbreitet sich deswegen so rasant, weil es Samen bis zu sieben Meter schleudern kann. Verdrängt heimische Flora.
Sogar kleine Kälber – EU will 3000 heimische Sika-Hirsche töten lassen 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-23 18:15:50
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