Wien Energie wollte im April von Kundin plötzlich 4000 Euro. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine vertauschte Gaszählermessung handelte. Der exakte Betrag bleibt ausständig.
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Ihren Augen nicht zu trauen, glaubte Katharina S. (Name geändert), als sie im April dieses Jahres ihre Nachzahlung für Gas erhielt. Demnach wären knapp 4000 Euro fällig gewesen. Die Wienerin besitzt eine knapp 70 Quadratmeter große Wohnung im Bezirk Leopoldstadt und ist schon seit Jahrzehnten Kundin bei Wien Energie. Normalerweise blättert die sparsame Kundin jährlich einen Betrag von 800 Euro hin.Nach dem ersten Schock war für sie klar: Es konnte sich nur um einen Irrtum handeln. „Nicht die Tatsache einer Nachforderung sorgte für Erschütterung, sondern dessen Höhe“, erklärt Frau S.Langes Warten auf die endgültige RechnungEs folgte ein Hin und Her mit dem Gasanbieter. Gebracht hat es nichts. So wandte sich die genervte Wohnungsinhaberin an E-Control. Und siehe da, der Netzbetreiber bestätigte, dass es sich um eine vertauschte Gaszähler-Messung handelte. „Die betreffende Rechnung ist bereits storniert. Die dazugehörige Rechnungskorrektur liegt derzeit jedoch noch nicht vor. Sobald die Rechnungskorrektur erstellt ist, senden wir Ihnen diese umgehend zu“, hieß es seitens des Wiener Energieriesen.„Wohl wurde mein Verbrauch korrigiert, aber immer noch keine letztgültige Rechnung gelegt. Ich weiß noch immer nicht, was ich Wien Energie schuldig bin“, ärgert sie sich. Immerhin wartet sie seit einem halben Jahr schon auf die Rechnung. Auch eine Entschuldigung des Gaslieferanten blieb bis jetzt aus.
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