«Die Mitte» Hinterland Appenzell Ausserrhoden unterstützt nach eigenen Angaben die Absicht des Gemeinderates, die Entschädigungen für das Gemeindepräsidium und die Gemeinderäte an die heutigen Anforderungen anzupassen. Die politische Arbeit in einer Gemeinde der Grösse von Herisau bringe eine hohe Verantwortung und einen beträchtlichen zeitlichen Aufwand mit sich, heisst es in der Stellungnahme der Partei.
Beim Gemeindepräsidium geht der vorgeschlagene Lohn von 219’600 Franken plus 7’200 Franken Pauschalspesen «zu weit», wie die Partei festhält. «Die Mitte» beantragt deshalb ein Jahresgrundgehalt von 192’800 Franken plus 7’200 Franken Spesen. Damit werde die Funktion nach Ansicht der Partei angemessen entschädigt, und zugleich werde die aus ihrer Sicht psychologisch wichtige Marke von 200’000 Franken eingehalten.
Bei den nebenamtlichen Gemeinderäten unterstützt «Die Mitte» Hinterland Appenzell Ausserrhoden die vorgesehene Entschädigung von 57’000 Franken. Allerdings solle diese gemäss Mitteilung nicht auf einem theoretischen Vollzeitlohn von 190’000 Franken und einem Pensum von 30 Prozent basieren. Stattdessen beantragt die Partei, die Berechnung auf einem Jahresgehalt von 142’500 Franken und einem Beschäftigungsgrad von 40 Prozent vorzunehmen. Dadurch werde die tatsächliche Belastung der Gemeinderäte realistischer abgebildet, argumentiert «Die Mitte» Hinterland Appenzell Ausserrhoden.
Die Partei ist nach eigener Einschätzung überzeugt, dass mit diesen Anpassungen eine faire und nachvollziehbare Entschädigung gewährleistet werden kann.
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200 000 Franken als Maximum für das Gemeindepräsidium 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-07-02 13:34:33
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