Am 23. Juli seien Unterschriftsbogen zum Referendum gegen die Jahresrechnung 2025 bei der Gemeinde Grub eingegangen, schreibt der Gemeinderat in einem Communiqué. Die Unterlagen wurden demnach vom ehemaligen Gruber Gemeindepräsident Heinz Keller übermittelt. «Im Begleitschreiben machte er unter anderem geltend, die Jahresrechnung weise keine schlüssigen Informationen zum Verkauf der Elektra auf», so die Mitteilung vom Donnerstag. Und weiter: «Der ausgewiesene Verkaufsgewinn sei weit weg von den im Abstimmungsedikt publizierte Zahlen.» Ausserdem erkläre Keller, die 49 Unterzeichnenden des Referendums verlangten eine öffentliche Orientierungsversammlung, an der über alle Details zum Verkauf der Elektra informiert werde.
Der Gemeinderat lässt in der Medienmitteilung wissen, er habe an seiner Sitzung vom 11. August das Referendum zur Kenntnis genommen und über das weitere Vorgehen beraten. Wörtlich schreibt er: «In Bezug auf die Interpretation der Zahlen vertritt der Gemeinderat die Auffassung, dass sich aus den von der Gemeinde publizierten Unterlagen durchaus transparente Informationen herauslesen lassen.» Die Darstellung gemäss Begleitschreiben zum Referendum sei nach Auffassung des Gemeinderats nicht stichhaltig. Eine öffentliche Orientierungsversammlung, an der über alle Details im Zusammenhang mit dem Verkauf der Elektra informiert werde, gehe «über einen vertretbaren Rahmen weit hinaus und würde der Bevölkerung wohl auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn bringen». Der Gemeinderat habe daher beschlossen, zunächst Heinz Keller zu kontaktieren, um ihm die Möglichkeit zu bieten, seine Anliegen zu präzisieren. Nach dem Vorliegen seiner Antwort werde der Gemeinderat über das weitere Vorgehen entscheiden, insbesondere darüber, wann die Jahresrechnung 2025 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Referendum gegen Jahresrechnung ergriffen 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-24 10:16:00
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