Der Gemeinderat habe einen soliden und gut strukturierten Gemeinderichtplan vorgelegt, schreibt die FDP Herisau. Oberstes Ziel müsse es demnach nun sein – nach der Ablehnung im Jahr 2013 – den Gemeinderichtplan zu verabschieden. «Alles andere würde die weitere Entwicklung von Herisau massiv gefährden», so das Communiqué weiter. In Herisau bestehe demzufolge aktuell ein grossflächiger Ortsbildschutz. Die FDP begrüsse, dass die Bestimmungen zum Ortsbildschutz «im Sinne der Innenentwicklung und einer guten Wohnqualität» angepasst werden sollen. Denn die «zahlreichen Schutzobjekte erschweren die bauliche Entwicklung und notwendige Innenverdichtung», so das Schreiben der Partei wörtlich.
Weiter beantragt die FDP Herisau, dass das jährliche Bevölkerungswachstum gemäss kantonalem Richtplan festgelegt wird und die zahlreichen im Richtplan aufgezeigten Potenzialgebiete priorisiert und «konsequent bearbeitet» werden. Eine zusätzliche Wohnraumstrategie erachtet die FDP hingegen als wenig zielführend. Die Ressourcen sollen ihr zufolge besser in konkrete Projekte wie Lindenhof, Mühlebühl / Alter Schlachthof oder Nieschberg investiert werden. Zudem schlägt die Partei vor, das Gebiet an der Huebstrasse unterhalb der Psychiatrie als zusätzliches Potenzialgebiet für Wohnen in den Gemeinderichtplan aufzunehmen.
Überdies heisst es in der Mitteilung, die geplanten Tempo-30-Strecken auf der Alpstein- und Gossauerstrasse würden in der vorgesehenen Form abgelehnt.
«Der Richtplan zeigt erfreulich viele Chancen für Herisau auf. Jetzt müssen wir diese Chancen auch nutzen und ins Tun kommen», lässt sich
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FDP unterstützt Gemeinderichtplan 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-31 12:35:00
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