Die Parteiunabhängigen (PU) Appenzell Ausserrhoden lehnen die Vorlage «Verkehr ’45» des Bundes in der aktuellen Form ab. Zwar werde begrüsst, dass Strasse, öffentlicher Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr stärker aufeinander abgestimmt werden sollen, schreibt die Partei in einer Medienmitteilung, aus ihrer Sicht setze der Bund jedoch «falsche regionalpolitische Prioritäten». Die PU kritisieren insbesondere, dass das Appenzellerland gegenüber grossen Zentren und Agglomerationen zu wenig berücksichtigt wird. Im Schreiben vom Montag wird deshalb gefordert, dass das Appenzellerland bei der nationalen Verkehrspolitik stärker berücksichtigt «und die dringend notwendige Verkehrsentwicklung nicht nochmals um Jahrzehnte verschoben wird». Hauptforderung ist, die Umfahrung Wilen der N25 deutlich vorzuziehen und eine Realisierung spätestens bis 2045 zu ermöglichen, statt sie bis 2055 zurückzustellen. Auf der Alpsteinstrasse verkehren bis zu rund 23’000 Fahrzeuge pro Tag. Dies führt zu Staus, Sicherheitsproblemen und einer erheblichen Beeinträchtigung der Wohn- und Lebensqualität. Die betroffenen Menschen bräuchten früher eine Lösung, heisst es im Communiqué weiter. Die Ausserrhoder PU betonen in ihrer Vernehmlassung, dass eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur für das Appenzellerland keinen Selbstzweck, sondern eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung und die Lebensqualität der Menschen darstelle. Positiv bewerten die PU den Ausbau des Bahnhofs Rorschach mit einer sechsten Perronkante, die ihrzufolge wichtige Entwicklungen und Verbesserungen der Erreichbarkeit im Vorderland ermögliche.
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PU will, dass Umfahrung Herisau vorgezogen wird 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-14 13:52:00
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