Große Verwirrung herrschte bei den Fahrgästen der ÖBB am Montagmorgen: Die ÖBB sprachen eine Reisewarnung aus, auf der Südbahnstrecke kam es zu Verspätungen. Wie sich herausstellte, war eine nächtliche Bombendrohung der Grund für das Zug-Chaos. Mittlerweile wurde die Warnung aufgehoben.
Wegen eines Polizeieinsatzes kam es auf der Südstrecke zwischen Wien Meidling und Mürzzuschlag zu Verspätungen und Zugausfällen. „Es hat in der Nacht eine Bombendrohung gegeben“, so ein Sprecher des Innenministeriums.Mehrere Bundesländer seien von der Drohung betroffen gewesen. Man sei auf Bahnhöfen präsent gewesen, und im Hintergrund liefen die Ermittlungen. Streckensperrungen habe es nicht gegeben.„Krone“-Leserin: „Es herrschte große Verwirrung“„Es herrschte große Verwirrung, weil die Züge der ÖBB wegen eines Polizeieinsatzes ausfielen, – die Auskunft war, dass das auch den ganzen Tag so bleibt“, berichtete eine „Krone“-Leserin, die von den Ausfällen betroffen war. Daraufhin hätten sich viele Fahrgäste „einfach ein Ticket für die Westbahn genommen. Warum die ÖBB nicht fuhr, die Westbahn schon, hat niemand verstanden.“Immer noch Verspätungen möglich„Die Sicherheit der Reisenden und Mitarbeiter:innen hat oberste Priorität“, erklärten die ÖBB am Montagvormittag. In einem Update kurz nach 11 Uhr hieß es, es gebe „keine gravierenden Auswirkungen mehr“ auf den Zugverkehr. Infolge des Einsatzes könne es jedoch immer noch zu einzelnen Verspätungen kommen. Die ÖBB bitten Reisende um Verständnis.Drohung war wohl Fall von „Swatting“Bei der Drohung habe es sich um sogenanntes „Swatting“ gehandelt. Dabei handelt es sich um falsche Notrufe oder Mails mit dem Ziel, etwa einen großen Polizeieinsatz herbeizuführen. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen, hieß es aus dem Innenministerium.
„Große Verwirrung“ – Warnung der ÖBB: Südbahn überraschend gesperrt 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-28 10:17:46
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