Ausnahmesituation auf Kreta! Ein heftiger Herbststurm und starke Regenfälle halten das beliebte Urlaubsziel und zahlreiche Inseln der Ägäis in Atem. Eine Urlauberin aus der Schweiz meldete sich bei der „Krone“: „Was wir hier heute Morgen vorgefunden haben, ist wirklich erschreckend.“
In der Nacht habe es heftig geregnet, dazu kamen schwere Gewitter. „Die Wassermassen konnten teilweise gar nicht mehr abfließen und haben ganze Bereiche überschwemmt. Straßen und Wege stehen unter Wasser, überall sieht man die Spuren des Unwetters“, schilderte die Leserreporterin.361 Liter Wasser in nur 24 StundenTouristen kamen bisher nicht zu Schaden, berichteten griechische Medien am Freitag. In Anogia bei Rethymno wurden nach Angaben des Wetterdienstes innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen.Diese Bilder ließ uns die Leserin zukommen:Ferienort steht unter WasserDie Schweizerin befindet sich rund 50 Kilometer von Anogia entfernt im Ferienort Gouves. Auch dort sei die Situation „wirklich heftig“. Weiters erzählte sie der „Krone“: „Man sieht, welche Kraft die Wassermassen entwickelt haben – und wie schnell sich die Lage durch solche starken Regenfälle verändern kann.“„Wettererlebnis, wie man es sich kaum vorstellen würde“„Für uns ist das besonders eindrücklich, weil wir eigentlich hier im Urlaub sind.“ Statt Sonne, Strand und Erholung würde die „Krone“-Leserreporterin jetzt ein Wetterereignis erleben, „wie man es sich im Urlaub auf Kreta wohl kaum vorstellen würde“.Videos auf Social Media zeigen das Ausmaß der Regenmengen:Autos ins Meer gespült, im Hinterland ertrank HirteAn den Küsten wurden Autos ins Meer gespült, Brücken und Straßen zerstört, wie örtliche Medien berichteten. Ein Hirte ertrank im Hinterland Kretas in den Wassermassen, wie die örtliche Feuerwehr mitteilte.Unwetterlage könnte ganzes Wochenende anhaltenNach Angaben des griechischen Wetterdienstes (EMY) soll die Unwetterlage mit heftigem Regen und Gewittern bis Sonntag anhalten. Der Boden ist vielerorts bereits gesättigt. Damit steigt die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche, warnte der Zivilschutz.Fähren konnten nicht fahrenAuch der Fährverkehr ist wegen starker Winde teilweise beeinträchtigt. Die meisten Fähren blieben am Freitagmorgen in den Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews. In der Ägäis wurden Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf Kreta herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Alle Schulen der Insel blieben am Freitag geschlossen.
Schwere Unwetter – Kreta-Urlauberin: „Situation ist wirklich heftig“ 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-10-02 12:34:58
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