Angesichts der angespannten sicherheitspolitischen Lage in Europa gewinnt die Verteidigungsfähigkeit der Armee weiter an Bedeutung, heisst es in einer Mitteilung der Armee zum Wiederholungskurs des Infanteriebataillons 61. Es richte seine Ausbildung deshalb konsequent auf die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit aus. Die Angehörigen des Bataillons trainieren, ihre Waffen und Systeme sicher einzusetzen, taktisch richtig zu handeln und im Verband zusammenzuarbeiten. «Damit stärken sie die Voraussetzungen, um ihre Aufträge auch unter erschwerten Bedingungen zu erfüllen», schreibt die Armee in besagter Mitteilung.
Der Grossteil der Truppe rückte im Rahmen eines Mobilmachungstrainings an einem zentralen Einrückungsstandort ein. Dort wurden die Angehörigen des Bataillons mit ihrem persönlichen Einsatz- und Ausbildungsmaterial ausgerüstet und begannen anschliessend mit der Sofortausbildung. Die Ausbildungsinfrastruktur in der Region Appenzellerland-Fürstenland biete gute Bedingungen, um die Waffenhandhabung und das Zusammenspiel von Gefechtstechnik und taktischem Verhalten zu festigen, wird in der Presseinformation festgehalten.
Am 5. Oktober fand auf dem Breitfeld in St.Gallen-Winkeln die Fahnenübernahme statt. Der Bataillonskommandant, Oberstleutnant im Generalstab Patrick Noger, begrüsste die Truppe und stellte drei Erwartungen ins Zentrum seiner Ansprache: Initiative, Disziplin und Kameradschaft. Er betonte, dass die Einsatzbereitschaft des Bataillons vom persönlichen Beitrag jedes Einzelnen abhängt. Die Milizangehörigen sollen ihr Wissen, ihre berufliche Erfahrung und ihre Fähigkeiten in den Dienst einbringen und gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung übernehmen.
Während des Wiederholungskurses unterstützt das Infanteriebataillon zudem die Sonderausstellung der Schweizer Armee an der Olma, wie es weiter heisst. Diese Aufgabe biete den Soldaten Gelegenheit, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und Einblicke in den Auftrag der Armee zu geben.
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Appenzellerland beherbergt Infanteriebataillon 61 2026
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