Ein hochaggressiver Vierbeiner sorgt derzeit im Bezirk Korneuburg (NÖ) für Aufregung – und bei zahlreichen Bewohnern auch für Angst und Verunsicherung. Der Kater soll seit Monaten durch die Nachbarschaft streifen und dabei wiederholt Menschen und Tiere attackieren. Der Fall ist inzwischen sogar vor Gericht gelandet.
Es klingt fast wie ein schlechter Witz: Ein Kater, der in fremde Häuser eindringt, Insektenschutzgitter beschädigt und alles angreift, was sich bewegt, darunter andere Katzen und Nachbarn. Am Badeteich in Bisamberg ist das jedoch bittere Realität. Die Vorfälle häufen sich seit Monaten, wie ein Leser gegenüber der „Krone“ berichtet.Zahlreiche Katzen in der Nachbarschaft sollen bereits schwer verletzt worden sein. Auch fremdes Eigentum bleibt offenbar nicht verschont und wird beschädigt. Viele Anrainer meiden den Vierbeiner inzwischen konsequent und gehen ihm aus dem Weg. Denn: Der Kater soll auch Menschen attackieren. Die Bilder (siehe unten) sprechen dabei eine klare Sprache.Frau von Kater in Wohnung attackiertNachbarin Larissa dürfte es bislang am schwersten getroffen haben. Ihr Fall zeigt auch die heimtückische Vorgehensweise, mit der der Kater an seine Opfer heranschleicht. Die junge Frau wurde nach Angaben des Anrainers in ihren eigenen vier Wänden so schwer attackiert, dass sie zweimal notärztlich im Spital behandelt werden musste. Der Nachbar hörte damals die Schreie von Larissa und eilte ihr zu Hilfe.Die Folgen seien laut dem besorgten Anrainer in der ganzen Nachbarschaft spürbar. Familien mit kleinen Kindern berichten von „wachsender Verunsicherung“, viele Eltern würden ihren Nachwuchs nur noch ungern vor die Tür lassen. Auch Senioren sollen sich zunehmend unwohl fühlen. Doch passiert ist bisher: nichts. Der Kater, der sogar mit einem Chip zur Ortung durch die Besitzer ausgestattet sein soll, bleibt weiterhin auf freiem Fuß.Besitzer zeigen „keinerlei Einsicht“Anrainer haben nach eigenen Angaben mehrfach das Gespräch mit der Besitzerfamilie des Katers gesucht. Doch diese zeige „keinerlei Einsicht“, so der „Krone“-Leser. „Sie übernehmen keine Verantwortung und unternehmen nichts, um weitere Angriffe zu verhindern.“Erster Gerichtstermin ergebnislosIrgendwann reichte es den Anrainern: Es wurde Anzeige bei der Polizei in Korneuburg erstattet, der Fall landete schließlich vor Gericht. Bisher allerdings ohne Ergebnis, heißt es. Der nächste Verhandlungstermin soll im Herbst stattfinden. Bis dahin dürfte der Kater weiterhin frei herumlaufen und für Unruhe in der Nachbarschaft sorgen.Der Anrainer zeigt sich dennoch kämpferisch: „Familie K. muss zur vollen Rechenschaft gezogen werden – denn wer ein gefährliches Tier hält und das Leid anderer seelenruhig in Kauf nimmt, trägt die volle Verantwortung für jeden weiteren Vorfall.“
Attacken und Bisse – Aggro-Kater versetzt ganze Siedlung in Angst 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-09 16:43:42
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