Hofburg-Kandidat Hans Niessl kritisiert Österreichs Bundesregierung für das „Herumeiern“ bei der Wehrdienst-Reform – und will als möglicher nächster Oberbefehlshaber des Bundesheeres die Wehrdienst-Reform bis dahin umgesetzt wissen.
Habt Acht! Mit Hans Niessl meldet sich Österreichs erster und bislang einziger Kandidat für die Hofburg-Wahl im Jahr 2028 zum Thema Wehrdienst-Reform zu Wort. Niessl, immerhin ja 19 Jahre lang Landeshauptmann im Burgenland, will nicht nur als Staatsoberhaupt nächster Oberbefehlshaber des Heeres werden, sondern geht davon aus, dass die Wehrpflicht bei seinem Einzug in die Hofburg reformiert ist.Kritik an eigener ParteiWieder einmal weitaus klarer als seine eigene Partei, die SPÖ, die laut eigenen Angaben beim Thema ja einen „Plan der Mitte“ verfolgt, spricht er sich in der „Krone“ für das von der eigens eingesetzten Wehrdienstkommission empfohlene Modell Österreich Plus, also acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate verpflichtende Milizübungen, aus. „Dieses Modell hat meine volle Unterstützung. Die Bundesregierung eiert seit Jänner nur herum. Das ist kein Ruhmesblatt für ÖVP, NEOS und auch meine eigene Partei, die SPÖ!“, so Niessl. Eine rasche Entscheidung sei gefragt, kein weiteres ewiges „Herumverhandeln wie auf dem Basar“.Der rote Politiker, der entweder für die SPÖ oder überparteilich für die Hofburg kandidieren will, sieht dabei auch das noch amtierende Staatsoberhaupt Alexander Van der Bellen in der Pflicht. Er hätte laut Niessl „längst Druck machen müssen“.
Bei Wehrdienstreform – Niessl: „Regierung eiert seit Jänner nur herum“ 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-02 19:09:28
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