In der neuen „Krone“-Umfrage erreichen die Umfragewerte der Regierungsparteien einen neuen Tiefpunkt. Die Sozialdemokraten fallen sogar auf 15 Prozent und spüren die Grünen im Nacken.
An der Spitze nichts Neues: Die für die „Krone“ vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) durchgeführte Umfrage zeigt: Die FPÖ thront unangefochten an der Spitze. Wären nächsten Sonntag Nationalratswahlen, käme Herbert Kickl auf 37 Prozent. Dahinter klafft weiter ein schwarz-türkises Loch.
Die ÖVP von Kanzler Christian Stocker hält bei 20 Prozent
die SPÖ rutscht auf dramatische 15 Prozent ab.
Die Grünen klettern auf starke 13 Prozent.
Die NEOS kommen noch auf 7 Prozent.
Die KPÖ holt nach dem Erdrutschsieg von Elke Kahr in Graz 5 Prozent – was einen Einzug in den Nationalrat bedeuten würde.
Gewessler sitzt Vizekanzler dicht im NackenFür die Roten ist das ein Alarmsignal in Grün. Bei der Nationalratswahl 2024 holte man 21,1 Prozent – das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Jetzt schmilzt der Vorsprung auf die Öko-Partei auf zwei Punkte. Bei Berücksichtigung der Schwankungsbreite zeigt sich: Rot und Grün könnten also längst gleichauf liegen. Aus der einstigen Kanzlerpartei droht damit, die Nummer vier zu werden. Was auffällt: Alle drei Regierungsparteien verlieren im Vergleich zur Nationalratswahl deutlich.Bei der fiktiven Kanzler-Direktwahl führt Kickl mit 38 Prozent vor Stocker mit 24 Prozent. Dahinter folgt für den Vizekanzler die nächste Zitterpartie: Der Vorsprung von Andreas Babler auf Leonore Gewessler beträgt nur mehr einen Prozentpunkt.In der ÖVP dürften indes andere Werte für Sorgenfalten sorgen. Waren zu Jahresbeginn noch 37 Prozent der Österreicher der Meinung, Stocker solle künftig eine wichtige Rolle spielen – sind es nun nur mehr 32 Prozent für den „Sommertour-Kanzler“.Rückenwind der Grazer KPÖ weht bis nach WienBemerkenswert sind die Werte der Kommunisten. Mit 5 Prozent läge die KPÖ über der Vier-Prozent-Hürde und würde erstmals seit 1959 in den Nationalrat einziehen. Auch die KPÖ fischt im selben Wählerteich wie die SPÖ.Meinungsforscher: „SPÖ auf Spuren der SPD“„Der Babler-Linkskurs war der beste Geburtenhelfer für die Kommunisten auf Bundesebene“, bilanziert auch IFDD-Chef und Meinungsforscher Christoph Haselmayer und ergänzt: „Der Absturz der SPÖ setzt sich weiter dramatisch fort, sie kommt mit Andreas Babler nur mehr auf 15 Prozent, bei der Direktwahl kommt er sogar nur auf 13 Prozent. Der schlechteste Wert für die SPÖ mit Andreas Babler, der je von einem Institut auf Bundesebene gemessen worden ist. Die SPÖ wandelt auf den Spuren der SPD in Deutschland, die derzeit nur mehr auf 13 Prozent kommt. Leonore Gewessler mit ihren Grünen kommt auf bärenstarke 13 Prozent, ein deutliches Plus zur Nationalratswahl im Jahr 2024.“Die Grünen seien laut Haselmayer damit nun erstmals in der Geschichte in Schlagdistanz zur Sozialdemokratie. Zudem auffällig für Haselmayer: „Die NEOS mit Beate Meinl-Reisinger, der Partner in der Regierung, der in den letzten Monaten stabil geblieben ist, gibt auf 7 Prozent nach. Somit liegt nun auch die liberale Partei unter ihrem Wahlergebnis.“
Grüne bereits nah dran – Neue Umfrage: SPÖ muss sogar um Platz 3 zittern 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-07-19 09:52:17
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.


