Um 11.02 Uhr schlugen die Künstlerin Lucie Schenker und John Böhi, Vermittler der Peace-Bell, als Friedensglöckner 2026 pünktlich die Glocke. Die Kopie, die 2011 nach Heiden kam, erinnert an den Abwurf US-Atombombe auf die japanische Stadt Nagasaki am 9. August 1945. Danach teilte Botschafter Dr. Thomas Greminger, Exekutivdirektor des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik (GCSP) seine Besorgnis über die Eskalationsspirale im Ukraine- und Iran-Krieg. Es brauche nicht nur politische Führer, welche friedliche Lösungen suchten, die ganze Gesellschaft müsse helfen das politische Umfeld zu schaffen, denn in der Zuschauerrolle zu verharren, sei keine erfolgversprechende Option.
Regierungsrätin Susann Metzger überbrachte Grussbotschaft
Othmar Kehl überbrachte die Grüsse der Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung und zur Verhütung eines Atomkrieges (PSR/IPPNW Schweiz), Bildungsdirektorin Susann Metzger jene des Kantons Ausserrhoden, Gemeindepräsident Robert Diethelm jene Heidens und SRK-Direktorin Nora Kronig jene des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK).
«Fern seid ihr und doch so nah»
Umrahmt wurde der würdige Gedenkanlass von den beiden ersten Geigen des Sinfonieorchesters St. Gallen Yuko Ishnikawa und Iryna Gintova. Meisterhaft intonierten sie ein Stück aus der «Glocke von Nagasaki» von Hachiro Sato (Japan), «Melodie» der ukrainischen Komponisten Myroslav Skoryk (1938-2020) und den ersten Satz aus Bernhard Ruchtis (*1974) «Hymnus an das Leben». Dessen Titel «Fern seid ihr und doch so nah» setzte eine gültige Klammer um die Peace-Bell 2026.
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Botschafter Greminger zur Peace-Bell: «Heuer eher Alarm-, als Friedensglocke» 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-08-09 19:02:00
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