Aufatmen bei Müttern: Da der HiPP-Erpresser gefasst ist, greifen sie wieder zum Fertigbrei. Für manche bleibt zwar ein bitterer Nachgeschmack, doch viele dem Hersteller weiterhin die Treue.
Die Ermittlungen zur HiPP-Erpressung laufen weiterhin auf Hochtouren. Das sechste vergiftete Glas wird noch immer gesucht – und weiter warten heißt es auf ein toxikologisches Gutachten über die toxische Wirkung des vergifteten Babybreis eben auf Kleinkinder.Wird Anklage auf Verdacht des Mordversuchs erweitert?Das ist auch entscheidend, ob die mögliche Anklage auf Verdacht des Mordversuchs und nicht – wie derzeit – gefährliche Körperverletzung ausgeweitet wird. Das mutmaßlich vom ehemaligen HiPP-Manager (39) verfasste Erpresserschreiben liegt der „Krone“ mittlerweile vor. „Die Zeit läuft ab“, wird darin gedroht. Der Mann hortete laut Ermittlern säckeweise Rattengift auf seiner Terrasse.„Krone“ hörte sich bei Müttern umWährend der mutmaßliche Giftmischer nun zumindest bis zur nächsten Haftprüfung zwei Wochen in seiner videoüberwachten Einzelzelle im Landesgericht Eisenstadt sitzt, hörte sich die „Krone“ bei Müttern auf der Straße um. Sie sind vor allem erleichtert, dass der Täter gefasst wurde und Gott sei Dank niemand durch das Rattengift zu Schaden gekommen ist.Bitterer Nachgeschmack bleibtFür manche Mama bleibt zwar ein bitterer Nachgeschmack. Doch viele Eltern halten HiPP weiterhin die Treue. Denn im Alltag erweist sich der Babybrei im Gläschen als praktisch. Dabei ist eines klar, die Beimischung des Gifts ist nicht in der Produktion passiert, sondern erst im Nachhinein und könnte somit jedes Lebensmittel treffen.Spar räumt HiPP-Produkte wieder in die RegaleGut zweieinhalb Wochen nach dem Rückruf bei Spar wurden die HiPP-Produkte am Mittwoch in den meisten Filialen wieder in die Regale geräumt. Dabei werde jedes Gläschen kontrolliert, ob es ordentlich geschlossen sei, sagte Spar-Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann im Ö1-„Mittagsjournal“. Nicht dabei waren die „Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel“, die komplett neu bestellt wurden.Im Großraum Eisenstadt, in dem das manipulierte Glas sichergestellt wurde, wird das gesamte HiPP-Babynahrungssortiment ausgetauscht.
Rückkehr in Regale – Aufatmen: „Vorfall nicht von HiPP verursacht“ 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-06 18:46:33
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