Glaubt man der Einschätzungsübersicht der Wettbüros, dann hat der 70. Eurovision Song Contest in Wien einen klaren Favoriten auf die Trophäe: Finnlands Linda Lampenius & Pete Parkkonen. Mit (noch) komfortablen 29 Prozent Siegchance geht den Buchmachern zufolge das Duo ins Rennen.
Allerdings hat Griechenlands Publikumsliebling Akylas („Ferto“) im Vergleich zu Mitte April gehörig aufgeholt (16 Prozent Siegchance). Im Gegensatz dazu tanzt Cosmós „Tanzschein“ weiter weit hinten. „Liekinheitin“ („Flammenwerfer“) Quasi seit seiner Kür als ESC-Act stellt das finnische Gespann mit seinem Titel „Liekinheitin“ („Flammenwerfer“) die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Schatten. Setzt man aktuell einen Euro auf den Erfolg der Nordländer, erhält man bei keinem der aggregierten 15 Wettanbieter mehr als drei Euro.Hier können Sie den Beitrag der Finnen hören:Ganz anders die Situation bei Österreichs Teilnehmer: Hier winken „Returns of Investments“ zwischen 250 bis 1.000 Euro für einen eingesetzten Silberling.Ebenso beständig wie Finnland ganz vorne balgt sich Cosmó auf den hinteren Plätzen des 35er-Feldes herum – zumindest in der Einschätzung der Buchmacher. Auf Rang 30 liegt der Austrobeitrag momentan auch beispielsweise hinter Deutschland (Rang 21) oder der Schweiz (26).Hier ist Österreichs Beitrag, „Tanzschein“, eingebunden: Griechenlands Beitrag auf ÜberholspurGanz anders Akylas: Der griechische Spaßpopact mit Message machte unmittelbar vor Beginn des Wettbewerbs in der Gunst der Wettbüros viel wett. Mitte April lag „Ferto“ noch bei einer achtprozentigen Gewinnwahrscheinlichkeit, die er seither auf das Doppelte an Prozentpunkten steigern konnte.Hier in den griechischen Beitrag reinhören:Tatsächlich hat sich der abwechslungsreiche Beitrag zuletzt immer mehr Zuneigung in der ESC-Fan-Bubble erarbeitet. Vom fünften Platz vor wenigen Wochen ausgehend, konnte Akylas nun Frankreich (Monroe mit „Regarde!“) als neuen Fünften, Australiens Delta Goodrem mit ihrem „Eclipse“ auf Rang 4 und Dänemarks Søren Torpegaard Lund mit „Før vi går hjem“ auf Bronzekurs überholen.Hier finden Sie den Song von Delta Goodrem für den ESC:Die Top Ten werden vom etwas im Aufwind befindlichen, und ob seiner Repräsentanz Israels auch höchst kontrovers wahrgenommenen Noam Bettan mit „Michelle“ (Platz 6), Schweden (Felicia mit „My System“), dem auch ob vermeintlich problematischer sexueller Anspielungen im Text mit etwas Aufregung aufgenommenen „Choke Me“ von Rumäniens Alexandra Căpitănescu, Italiens Sal Da Vinci („Per sempre sì“) und der Ukraine (Leléka „Ridnym“) komplettiert.Am anderen Ende der Fahnenstange wehen neben Rot-weiß-rot noch die Flaggen Portugals, Estlands, San Marinos, Montenegros und Aserbaidschans.Hier in den umstrittenen rumänischen Beitrag reinhören: Hartes Brot für Cosmó in TeilvotingsGlaubt man den zusammengefassten Wettanbietereinschätzungen zur oft wegweisenden Juryabstimmung, dann läge Australien vor Frankreich, Dänemark, Finnland und Tschechiens Daniel Žižka mit seinem Song „Crossroads“. Auch bezüglich Jurys traut man Cosmó nur sehr wenig zu: Der wackere Tänzer liegt hier auf dem letzten Platz.In der hypothetischen Vorwegnahme der Publikumspunktevergabe läuft es für Österreichs Vertreter marginal besser. Mit Rang 34 läge aber auch hier eine Wiederholung des Erfolges von JJ alles andere als in der Wiener Mailuft. Auf den vordersten Rängen finden sich hier das beim Televoting traditionell starke Israel vor Griechenland, Finnland, Rumänien und der in diesem Teil der Punktevergabe ebenso meist gut bedienten Ukraine.
Die Tops und Flops! – ESC-Quoten-Schock: Für Cosmó schaut‘s finster aus! 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-04 15:04:18
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