«Normalerweise sind im Kino die Stars vorne auf der Leinwand zu sehen. Diesmal sitzen sie in den ersten Reihen», sagte Lukas Sutter. Mit diesen Worten eröffnete der Leiter der Grundausbildung am Berufsbildungszentrum (BBZ) Herisau die Schlussfeier der Elektroinstallateure und Montage-Elektriker.
Sechs junge Männer konnten am Mittwochabend im Herisauer Cinétreff das eidgenössische Fähigkeitszeugnis im einen Beruf entgegennehmen, fünf im anderen. «Sie bringen Licht ins Chaos», leuchtete als eine der Botschaften im Kino auf. Und: «Sie verbinden, was andere nicht verstehen.»
«Ihr kommt an spannende Sachen»
Familienangehörige, Freundinnen, Berufsbildner, Gäste aus Ämtern, Verbänden und Sponsorenkreisen sowie Lehrpersonen hatten sich im grossen Saal eingefunden. Drei Lehrer des BBZ (Thomas Rechsteiner, Roman Mittelholzer und Hans Dörig) äusserten sich gegenüber den jungen Berufsleuten zu den Stichwörtern «Fachwissen», «Persönlichkeit» und «Zukunft». Das Fachwissen sei die Grundlage, es gehe um Sicherheit und Qualität. Man habe auch einiges gelernt für das Leben – Themen wie Mietrecht oder Eherecht würden früher oder später wichtig werden. Und es wurde gesagt: «Bleibt innovativ: Ihr kommt an spannende Sachen in einem spannenden Beruf, der auch sehr geeignet ist, um später einmal etwas aufzubauen.»
In guter Branche unterwegs
Spezialauszeichnungen und Präsente für die Notenbesten gingen an den Montage-Elektriker Mischa Knöpfel, Herisau (5,2) sowie an die Elektroinstallateure Fabio Fuchs, Hundwil (5,3), Ueli Alder, Urnäsch (5,3), und Nick Bovienzo, Oberegg (5,0). «Die Zukunft ist elektrisch», sagte Markus Wäger, der Präsident von «EIT.ost». Dies ist der Berufsverband der Elektrobranche der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden sowie des Fürstentums Liechtenstein. Trotz aller Einflüsse durch künstliche Intelligenz seien sie in einer guten Branche unterwegs, meinte er zu den eben diplomierten Berufsleuten. «Elektroinstallationen sind und bleiben sehr komplex, auch von den physischen Bedingungen her ist jeder Meter anders.»
Zwei «Teamplayer» gewählt
Ein erster Meilenstein sei für die elf Absolventen nun geschafft. Ihn würde es natürlich freuen, wenn der eine oder andere einmal eine höhere Ausbildung in Angriff nehmen würde, fügte Markus Wäger an. Die Feier in Herisau (abgeschlossen mit einem Apéro) war eine von vier der Elektrobranche in der Region. Die anderen gingen in Wattwil, St. Gallen und Buchs über die Bühne. Mit der Vergabe von Punkten hatten die Lernenden ihre Kollegen in Bereichen wie Hilfsbereitschaft, Ausgeglichenheit und Klassengeist bewertet: So kam die Wahl der beiden «Teamplayer» des Jahrgangs zustande. Bei den Elektroinstallateuren schwang Fabio Fuchs (Hundwil) obenaus, bei den Montage-Elektrikern Laurin Inauen (Appenzell).
Der Beitrag «Die Zukunft ist elektrisch» erschien zuerst auf appenzell24.ch.
«Die Zukunft ist elektrisch» 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-07-03 18:31:00
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