Im «stääg»-Speisesaal ausserhalb von Appenzell fanden sich am Dienstag, 23. Juni, 38 Vereinsmitglieder und Gäste zur 43. Hauptversammlung des Vereins «Steig − Wohnen und Arbeiten» ein. Präsident Lukas Enzler trug die statutarischen Traktanden speditiv ab und Dino Zanchelli rapportierte erstmals in seiner Funktion als Geschäftsführer über das abgelaufene Jahr.
Nach zwölf Jahren engagiertem Einsatz wurde Mitte 2025 Geschäftsführer Heinz Brander (Herisau) pensioniert. Seine Nachfolge trat Dino Zanchelli (St. Gallen) an. Lukas Enzler (Appenzell) freute sich in seinen präsidialen Ausführungen darüber, dass der Wechsel von Brander zu Zanchelli trotz neuer Ideen und geänderter Abläufe problemlos geschehen war.
Nebst einem neuen Geschäftsführer gab es aber auch Veränderungen im Vorstand. Vor einem Jahr stiessen Yvonne Fässler-Langenegger (Gontenbad) als Aktuarin und Sandro Cicirello (St.Gallen) als Vizepräsident und Kassier dazu. Damit wurde gemäss Enzler innert kurzer Zeit ein grosser Teil der Führungsstruktur erneuert. Die Übergabe sei nicht nur gelungen, sondern auch «erstaunlich reibungslos» verlaufen.
Werkstatterträge um 16 Prozent höher
Besonders positiv zeigte sich die Entwicklung der Eigenproduktion. Dabei wurden neue Ideen umgesetzt und zusätzliche Absatzmöglichkeiten erschlossen. Dies sei ein Zeichen des Potenzials, das in der Institution stecke, freute sich Präsident Enzler. Im Bericht von Vizepräsident Cicirello, der zugleich auch auf sein erstes Jahr als Kassier schaute, betonte dieser, dass die «stääg» finanziell auf guten Füssen stehe und die Vereinsrechnung wegen Spenden und beruflicher Massnahmen erfreulich ausfalle. Zufrieden stimmte ihn ausserdem, dass die Erträge aus den Werkstätten um 16 Prozent gesteigert worden waren und schliesslich Abschreibungen in der Grössenordnung von einer Viertelmillion Franken geleistet werden konnten.
Die Bilanzsumme sank im abgelaufenen Vereinsjahr zwar um fast 120’000 Franken (minus 1,7 Prozent), betrug aber immer noch beachtliche 7’084’496 Franken. Der Umsatz stieg im Gegenzug um rund 218’000 auf 4’531’432 Franken (plus 5 Prozent). Schliesslich konnte ein Unternehmensergebnis von 40’471 Franken ausgewiesen werden, was 16 Prozent mehr als im Vorjahr ist. Der Mitgliederbeitrag bleibt für Privatpersonen bei 30 Franken; juristische Personen zahlen auch 2026 unverändert eine Hunderternote.
Abschied von Fässler-Zeller und Frischknecht
Seit 2012 wirkte alt Grossrätin Barbara Fässler-Zeller im Vorstand der «stääg». Da der Vorstand trotz des Ausscheidens von Fässler eine statutenkonforme Grösse aufweist, konnte auf eine Ersatzwahl verzichtet werden. Ebenso wenig nötig war es, einen Nachfolger von Max Frischknecht zu suchen. Er war als Vertreter der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft (AGG) seit 2014 im Vorstand gesessen, zog sich im letzten November dann aus dem AGG-Vorstand zurück. Entsprechend sass bereits am Dienstag, 23. Juni, sein Nachfolger Peter Dörflinger (Niederteufen) am Tisch des «stääg»-Vorstandes.
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Erfolgreiche Entwicklung dank Zanchelli 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-25 15:07:00
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