Wegen der anhaltenden Warmwetterperiode herrscht auch in Innerrhoden grosse Trockenheit. Wie das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz in einer Mitteilung schreibt, können bereits eine brennende Zigarette oder der Funkenflug eines Grillfeuers im Wald Brände entfachen, die sich schnell ausbreiten und nur schwierig zu löschen sind. Im Austausch mit dem Amt für Raum und Wald von Appenzell Ausserrhoden habe der Fachstab Trockenheit demnach die Waldbrandgefahr für Appenzell Innerrhoden ab sofort auf Stufe 3 «erhebliche Waldbrandgefahr» angehoben. Die Standeskommission erlässt deshalb ab Samstag, 27. Juni, ein Feuerverbot im Wald und im Abstand von bis zu 200 Metern zum Waldrand.
Ausserhalb der Feuerverbotszone wird die Bevölkerung gebeten, Grillfeuer nur in bestehenden Feuerstellen zu entfachen und vor dem Verlassen zu löschen. Ausserdem sind Feuer immer zu beobachten und bei Funkenwurf sofort zu löschen. Weiter müssen Raucherwaren und Zündhölzer vor dem Wegwerfen gelöscht werden.
Sollte das heisse und trockene Wetter anhalten, ist absehbar, dass nächste Woche die Gefahrenstufe 4 «grosse Waldbrandgefahr» erreicht wird. Ob ein absolutes Feuerverbot in Kraft treten wird, entscheidet die Standeskommission. Ausserrhoden hatte schon am Dienstag, 23. Juni, das Feuern im Wald und in Waldesnähe per sofort eingeschränkt.
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Feuerverbot im und um den Wald 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-24 14:30:00
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