Der wohl bekannteste Wolf Baden-Württembergs bleibt vorerst unbehelligt: Die Abschussgenehmigung für das Tier mit der Kennung GW2672m ist ausgelaufen und wird nicht verlängert. Stattdessen setzen die Behörden nun auf neue Strategien, um das Verhalten des Wolfs dauerhaft zu beeinflussen.
Dirk Meyer (kai)
Im Schwarzwald ist der sogenannte Hornisgrinde-Wolf längst kein unbeschriebenes Tier mehr. Über Monate hinweg sorgte er durch seine ungewöhnliche Nähe zu Menschen für Aufmerksamkeit – und entwickelte sich dabei zu einer Art regionaler Bekanntheit, die weit über Fachkreise hinaus wahrgenommen wurde.
Die bis zum 10. März 2026 befristete Ausnahmegenehmigung zum Abschuss dieses Wolfs ist nun ausgelaufen. Nach aktuellen Einschätzungen wird sie nicht verlängert. Grundlage dafür sind veränderte Beobachtungen aus den vergangenen Wochen.
Weniger Begegnungen nach intensiver Phase
Der Wolf war vor allem während der Paarungszeit zwischen Januar und Anfang März auffällig geworden. In dieser Phase näherte er sich wiederholt Menschen und Hunden bis auf wenige Meter. Dieses Verhalten wich deutlich von dem ab, was üblicherweise von wildlebenden Wölfen erwartet wird, die den Kontakt zum Menschen meiden.
Mit dem Ende dieser Zeit hat sich die Situation vorerst beruhigt. Bereits im Februar 2026 gingen die gemeldeten Sichtungen spürbar zurück. Im Jahr zuvor war dieser Effekt erst deutlich später eingetreten. Fachliche Einschätzungen gehen davon aus, dass das Interesse des Tieres an Hunden außerhalb dieser Phase nachlässt.
Die Entscheidung gegen eine Verlängerung der Abschussgenehmigung folgt dieser Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die Einschätzung bestehen, dass sich das grundlegende Verhalten des Wolfs ohne gezielte Maßnahmen nicht dauerhaft ändern dürfte.
Vom Problemfall zur Beobachtungsfigur
Der Hornisgrinde-Wolf ist in den vergangenen zwei Jahren zu einem besonderen Fall im Wolfsmanagement geworden. Anders als die meisten Artgenossen zeigte er wiederholt eine geringe Scheu gegenüber Menschen. Begegnungen auf kurze Distanz wurden mehrfach dokumentiert.
Hinzu kommt ein wachsendes öffentliches Interesse. In der Region wurde vermehrt beobachtet, dass Menschen gezielt nach dem Tier suchen, um es zu sehen oder Aufnahmen zu machen. Dieses Verhalten kann dazu beitragen, dass sich der Wolf weiter an die Nähe von Menschen gewöhnt.
Vor diesem Hintergrund wird das Tier inzwischen nicht nur als Einzelfall im Management betrachtet, sondern auch als Beispiel dafür, wie sich das Zusammenspiel zwischen Wildtier und menschlicher Aufmerksamkeit verändern kann.
Neue Maßnahmen statt Abschuss
Anstelle eines Abschusses sollen nun gezielt Maßnahmen entwickelt werden, um den Wolf wieder stärker auf Distanz zu Menschen zu bringen. Geplant ist eine intensivere Beobachtung seines Streifgebiets sowie eine systematische Auswertung der bisherigen Erfahrungen.
Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob der Wolf sein Verhalten bereits an die zunehmende Präsenz von Menschen angepasst hat. Auch nächtliche Aktivitäten im Gebiet könnten dabei eine Rolle spielen.
Frühere Versuche, das Tier einzufangen oder mit einem Sender auszustatten, waren erfolglos geblieben. So hatte der Wolf nach einem Kontakt mit einer Falle sein Verhalten angepasst und mied ähnliche Situationen in der Folge. Auch der Einsatz eines Betäubungsgewehrs scheiterte an den praktischen Anforderungen, etwa der notwendigen Nähe und ruhigen Position des Tieres.
Diese Erfahrungen fließen nun in die Entwicklung neuer Ansätze ein. Ziel ist es, dem Wolf wieder ein stärkeres Meideverhalten gegenüber Menschen anzutrainieren, ohne ihn zu töten.
Das bestehende Konzept für den Umgang mit Wölfen sieht eine abgestufte Vorgehensweise vor: Beobachtung, Abschreckung und erst als letzter Schritt eine mögliche Entnahme. Im Fall des Hornisgrinde-Wolfs verschiebt sich der Fokus nach der aktuellen Entscheidung erneut auf die ersten beiden Stufen.
Gleichzeitig bleibt die Lage unter Beobachtung. Mit Blick auf die nächste Paarungszeit wird nicht ausgeschlossen, dass sich das Verhalten des Wolfs erneut verändert. Bis dahin sollen die neuen Maßnahmen greifen und belastbare Erkenntnisse liefern, wie mit dem Tier künftig umzugehen ist.
Hornisgrinde-Wolf bleibt am Leben – Abschussgenehmigung läuft aus 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-03-17 06:15:00 Aktuelle Nachrichten Weltnachrichten Landesnachrichten Wichtigste Nachrichten Aktuelle Nachrichten Wichtigste Aktuelle des Tages Justiz Petar Nizamov Federn Petar Nizamov – Federn Justiz bg iustitia.bg iustitia iusticia usticia Untersuchung Burgas Bulgarien Nachrichten Nachrichten der letzten Stunde Nachrichten des Tages Nachrichten von heute Bulgarien Nachrichten Die Nachrichten aus Bulgarien Blitznachrichten Top-Nachrichten Wichtigste Meistkommentierte Aktuelle Nachrichten Bojko Borissow Nachrichten Wetter Coronavirus Nachrichten Nachrichten Wetter Facebook YouTube Facebook Instagram Nachrichten heute Nachrichten der letzten Minuten Nachrichten heute Nachrichten von heute Nachrichten BG Nachrichten Top-Nachrichten Aktuelle Nachrichten BG Nachrichtenseite für Nachrichten Alle Nachrichten Nachrichten BG Nachrichten der letzten Stunde Aktuelle Aktuelle Nachrichten BG Nachrichten von heute Nachrichten heute Nachrichten heute Nachrichten der letzten Stunde Aktuelle Nachrichten von heute Nachrichten BG Nachrichten Nachrichten 24 Stunden Nachrichten Vesti BG Novini Nachrichten Welt Vogel BG Bivol BG Bivol Trud BG Novini Aktuelle Nachrichten heute Novinite BG Nachrichten Hallo Bulgarien Politische Partei Wappen Deljan Pejewski Skandal Bulgarische Nationale Fernsehsender Free Europe Television Skandal Exklusiv Live-TV Live im Fernsehen tv online tv program bg live now tv news online tv online live Gericht Burgas Gericht Bezirksgericht Burgas Gericht Bezirksgericht Burgas Bezirksgericht Burgas Berufungsgericht Burgas Staatsanwalt Burgas Staatsanwaltschaft Burgas Bezirksstaatsanwaltschaft Burgas Bezirksstaatsanwaltschaft Burgas Bezirksstaatsanwaltschaft Burgas Bezirksstaatsanwaltschaft Burgas Bezirksstaatsanwaltschaft Burgas Generalstaatsanwalt Ivan Geshev Staatsanwalt Geshev Tsatsarov Innenministerium Burgas ODMR Burgas ODPR Burgas Polizei Burgas Bezirkspolizei Burgas Staatsanwalt Burgas Tsatsarov SGS-Fälle Varna Gericht Vorsitzender des SGS Gerichtsentscheidungen in Zivilsachen Entscheidungen in Fällen Plovdiv Gericht Entscheidung des Gerichts Entscheidungen Fälle Varna Gericht Strafsachen Bezirksbezirksgericht Entscheidungen Arbeit im Gericht SGS Vorsitzender des SGS Richter Sofia Gericht Posten Richter Plovdiv Gericht Richter in Plovdiv Inspektion des Obersten Gerichtshofs in Plovdiv Oberster Gerichtshof Oberster Justizrat Rechtsanwalt Rechtsanwalt Strafsachen Rechtsanwalt Zivilsachen Rechtsanwalt Ehesachen Rechtsanwalt Verwaltungsstrafrecht Strafprozess Zivilrecht Zivilprozess Verwaltungsrecht Verfassungsrecht


