Ein Fleischerlehrling steht unter dem dringenden Verdacht, im steirischen Sankt Peter am Ottersbach in das Haus eines Ehepaars eingedrungen zu sein, den Mann (84) erstochen und die Frau (80) schwer verletzt zu haben. Jetzt sagt der Bursch: „Ich hatte schon lange den Plan, irgendwen umzubringen.“
Was geht in diesem Burschen bloß vor? Wie konnte es geschehen, dass er irgendwann nur noch den irren Drang in sich hatte, Grausamstes zu tun, „einfach jemanden umzubringen“ – wie er der Kripo zu Protokoll gegeben hat. Nach seiner entsetzlichen Tat, in der Nacht auf den 22. April. Wie berichtet, war der 17-Jährige da in seinem Heimatort, im steirischen Sankt Peter am Ottersbach, in das Haus eines Pensionisten-Ehepaars eingebrochen, hatte unzählige Male mit einem mitgebrachten Messer auf die beiden eingestochen; der Mann (84) war sofort tot, die Frau (80) überlebte schwer verletzt.Der junge Täter – er hatte seine Opfer nicht gekannt, er hatte nie Streit mit ihnen gehabt. „Ich habe sie ausgesucht, weil sie älter waren – und ich mir deshalb dachte, dass ich von ihnen wahrscheinlich wenig Gegenwehr zu erwarten hätte“, gestand der Fleischerlehrling auch noch.Und er sprach in Verhören über „den Plan“, der „schon länger“ in ihm gewesen sei. „Den Plan“, seine fürchterlichen Fantasien in die Wirklichkeit umzusetzen, „eben endlich Menschen zu ermorden.“ Eine „Sehnsucht“, die in der Woche vor seinem Verbrechen so stark in ihm geworden sei, „dass ich sie nicht mehr unterdrücken konnte – und ihr schließlich nachgeben musste.“In seinem Umfeld hatte er als Einzelgänger gegoltenOhne über die Konsequenzen seines schrecklichen Handelns – nicht einmal für ihn selbst – nachzudenken. „Ich wusste, dass ich für meine Tat ins Gefängnis kommen werde. Ich wollte sie nicht verschleiern. Darum habe ich ja auch bald danach bei der Polizei angerufen und dem Beamten am Telefon berichtet, was ich kurz davor gemacht hatte.“Er, dieser Bursch, der von klein an kaum Freundschaften eingegangen, der seine Freizeit am liebsten alleine verbracht hatte; in seinem Zimmer, oder bei einsamen Spaziergängen über Felder und Wiesen. Er, ein Bursch, der bis zu seinem abscheulichen Delikt niemals durch Gewaltaktionen aufgefallen war, weder in seinem privaten – noch in seinem beruflichen Umfeld.„Introvertiert, aber fleißig“, so wird er von Menschen, die ihn von Kindheit an kennen, beschrieben. Und nein, keiner von ihnen will von seiner bösen Seite etwas geahnt haben. Von seiner Parallelwelt, in die er – vermutlich bereits vor Jahren – abgedriftet war. In eine dunkle Parallelwelt, „von der“, so der Steirer, „niemand etwas wissen sollte.“Seit vergangenem Donnerstag sitzt er in der Justizanstalt Graz-Jakomini ein – mittlerweile hat die renommierte Strafverteidigerin Astrid Wagner seine Vertretung übernommen. Ihr Eindruck von ihrem jungen Klienten bei einem ersten Besuch bei ihm hinter Gittern? Der 17-Jährige sei – weiterhin – „voll geständig. Er versucht nichts zu beschönigen.“ Er spreche mit ruhiger Stimme, verhalte sich beinahe überbordend höflich, wirke extrem schüchtern.Den Grund für seine Mordlust kann der 17-Jährige – der in behüteten, geborgenen Familienverhältnissen aufgewachsen ist – angeblich auch seiner Anwältin nicht erklären: „Ich weiß doch selbst nicht, warum ich so wurde – wie ich jetzt bin …“Demnächst soll er von mehreren Gerichtspsychiatern genau untersucht werden.
Horror-Tat an Ehepaar – Mordverdächtiger Steirer (17):„Ich bin eben so…“ 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-27 11:59:01
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.



