Ein noch nicht abgeklärtes technisches Problem hat Piloten des Bundesheeres am Mittwoch zu einem ungeplanten Stopp im Toten Gebirge in Oberösterreich bewogen. Der Helikopter musste die Nacht hindurch gut bewacht am Berg „zwischengeparkt“ werden. Heute wird versucht, der Ursache auf den Grund zu gehen.
Die dreiköpfige Besatzung der „Agusta Bell 212“ wollte während ihres Fluges am Mittwochnachmittag über dem Toten Gebirge in Oberösterreich keinerlei Risiko eingehen. Als um 13.28 Uhr plötzlich eine Warnleuchte anging und den beiden Bundesheer-Piloten sowie dem Techniker an Bord ein technisches Problem angezeigt wurde, suchten diese sofort nach einer geeigneten Stelle für eine Landung.Landung in 1500 Meter SeehöheDas Manöver verlief dann nach Wunsch, der Helikopter konnte im Bereich des Schönbergs in etwa 1500 Meter Seehöhe sicher aufgesetzt werden. „Für die Besatzung bestand keine Gefahr, solche Sicherheitslandungen kommen öfter vor“, bestätigt Oberst Michael Bauer, Sprecher des Österreichischen Bundesheeres, auf „Krone“-Anfrage.Wachmannschaft hinaufgeschicktDer Hubschrauber musste über Nacht im Gebirge bleiben. Um welches Problem es sich genau handelte und welche Maßnahmen gesetzt werden, soll heute, Donnerstag, geklärt werden. „Wir haben jedenfalls eine Wachmannschaft hinaufgeschickt, die auch ein Zelt zur Übernachtung aufgebaut hat“, so Bauer.Das Österreichische Bundesheer verfügt aktuell über 22 „Agusta Bell 212“, die alle in Hörsching stationiert sind. Sie wurden ab den 1960er-Jahren produziert, ab den 1980-Jahre in Österreich in den Dienst gestellt, vor einigen Jahren technisch dann aber völlig runderneuert.Die Piloten hätten laut Bauer absolut richtig gehandelt: „In der Luft hat Sicherheit immer oberste Priorität. Der Pilot entscheidet, aber im Zweifelsfall darf nicht weitergeflogen werden.“
Landung am Berg – Panne während Flug mit dem Heereshelikopter 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-07 04:24:14
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