Der Wochenbeginn ist von frühlingshaften Temperaturen gezeichnet, bevor dann ab Mittwoch noch einmal der Winter Einzug hält. Vom Tiroler Unterland bis zum Wienerwald kann es laut Prognosen zu beachtlichen Schneemengen von 50 bis 100 cm kommen – stellenweise sogar bis in die Täler.
Es ist ein bekanntes Bild: Zu Ostern zeigt sich der Winter in Österreich oft noch einmal. Gerade noch frühlingshaft gekleidet, müssen viele plötzlich wieder zu Jacke und langen Hosen greifen.Der Montag zeigt sich hingegen noch sonnig, es bleibt meist trocken. Laut den Wetterexperten der Österreichischen Unwetterzentrale könnte es noch am ehesten im westlichen Bergland sowie von der Koralpe bis zum Ötscher und Schneeberg etwas Niederschlag geben. Freundliches Wetter zeigt sich hingegen im Flachland. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 17 Grad, im Osten wird es am mildesten.
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Und auch der Dienstag präsentiert noch milde Temperaturen. Nur vereinzelt zeigen sich harmlose Wolken, ansonsten strahlt vielerorts die Sonne. Die Temperaturen legen noch einmal nach und erreichen sogar bis zu 18 Grad.Meteorologen: „Beachtliche Schneemengen“Am Mittwoch dann der Kälteschock, Frühling und Winter geben sich die Klinke in die Hand. Zunächst präsentiert sich die erste Tageshälfte noch sonnig, im Osten und Südosten wird es noch einmal frühlingshaft mild mit Werten von bis zu 20 Grad. Doch damit ist spätestens zum Abend hin leider Schluss. Ab dem Nachmittag setzt zunächst im Westen, später in weiten Landesteilen, Regen ein.Am Abend könnte es laut Prognose vom Tiroler Unterland bis zum Wienerland zu „beachtlichen Schneemengen“ von bis zu 100 Zentimeter kommen, heißt es von den Meteorologen für Alpinwetter Clemens Grohs und Peter Hinteregger. Die Schneemengen, ausgelöst durch ein Balkantief, sollen bis in die Täler reichen. Es wird ausdrücklich vor regionaler Schneebruchgefahr gewarnt. Praktisch über Nacht sinkt die Schneefallgrenze im Westen von 1200 Metern rasch auf 800 Meter ab, erklärt Niklas Zimmermann, Meteorologe der Unwetterzentrale. Ein Schwall arktischer Kaltluft erfasse das Land und die Schneefallgrenze sinke bis in die Tallagen ab. „Die Temperaturen gehen um mehr als zehn Grad zurück.“ Zudem müsse man auf den Straßen „mit winterlichen Verhältnissen rechnen“. An der Alpennordseite nimmt der Westwind Fahrt auf und wird spürbar stärker, zwischendurch sind auch stürmische Böen zu erwarten, die über das Land ziehen.Frostig bis zum WochenendeUnd auch am Donnerstag ist noch kein Ende in Sicht, im Berg- und Hügelland wird es noch einmal weiß. Die Schneefallgrenze pendelt sich weiterhin zwischen 300 und 500 Metern ein, es bleibt grau und trüb. Die Winterjacken sollten noch einmal ausgepackt werden, denn die Höchsttemperaturen schaffen kaum über den einstelligen Plusbereich – maximal 8 Grad werden erwartet. Stürmischer Wind lässt es noch einmal kälter wirken.Das ungemütliche Wetter hält sich bis zum Freitag bzw. Wochenende. Laut der Prognose soll in den Nordalpen zeitweise noch etwas Schnee fallen. Auch im Flachland sind immer wieder Schneeflocken bei maximal 5 Grad möglich. Über leichte Entspannung darf sich lediglich der Süden freuen, dieser ist „leicht wetterbegünstigt“ bei föhnigem Nordwind.
Bis ins Flachland – Sturmböen und Schnee: Winter meldet sich zurück 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-23 08:41:00
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