Was für ein teurer Intrigantenstadel beim ORF! Hinzu kommt: Die ersten drei Plätze der Top-Verdiener sind die größten Altlasten …
Die Traum-Gehälter im ORF sind ein ewiges Politikum. Seitdem der öffentlich-rechtliche Seite per Gesetz zu Transparenz verpflichtet wurde, kommen die Gagenkaiser alljährlich ans Licht. Nach 73 Personen im Vorjahr nun mit 62 Namen etwas weniger.Stadt Salzburg „brennt“ nur für Spitzenverdiener Brisante Rechnung: Da in einem privaten österreichischen Haushalt im Durchschnitt mehr als zwei Menschen leben, zahlen praktisch die kompletten Einwohner der Stadt Salzburg mit ihrer ORF-Gebühr nur für diese kleine Spitzenverdiener-Gruppe.Mit gleich drei Problemfällen auf den ersten Plätzen. Da ist einmal die Nummer 1 Pius Strobl, der als Wohltätigkeitschef des Hauses auch die „Licht ins Dunkel“-Spendengala organisiert. Der bald 70-Jährige, der die Kronzeugin der ORF-Affäre gut kennt, will die von Ex-Generaldirektor Alexander Wrabetz am letzten Tag seiner Amtszeit unterschriebene Luxuspension über 2,4 Millionen Euro gefälligst am 1. Jänner 2027 auf einmal ausbezahlt haben.Sein über die Mitarbeiterin bzw. deren Anschuldigungen der sexuellen Belästigung via Chats gestolperter früherer Chef, Roland Weißmann auf Platz 2 kommt zwar auf das selbe Jahresbrutto-Gehalt wie auf der alten Liste (siehe Grafik links) – aber die Abfertigungsansprüche des beurlaubten Generaldirektors, um die er kämpft, übersteigen diesen Betrag mit drei Millionen Euro noch einmal.Dritter der neuen Geld-Rangliste ist der Ex-Sportchef des Senders mit einem unglaublichen Plus beim Jahresbrutto von 115.000 Euro. Nur diese Steigerung ist ein dreifaches durchschnittliches Jahresgehalt in Österreich …Gehaltsplus-Sieger ist abgesetzter Ex-SportchefErklärung für diese Aufreger-Summe: Die Auszahlung seines Resturlaubs und anderer Ansprüche wegen seines letztlich einvernehmlichen Abschieds aus dem strauchelnden Medienkonzern. Nachdem der Top-Manager freilich zuvor wegen „Vertrauensverlust“ entmachtet worden war.Landeskaiserin bleibt übrigens ORF-Salzburg-Direktorin Waltraud Langer, die pro Monat auf knapp 19.000 Euro brutto kommt. Dahinter der bald scheidende steirische Landesstudio-Chef vor Bernhard Karin in Kärnten. Schlusslicht im Bundesländer-Ranking ist Wien-Direktor Edgar Weinzettel mit noch immer 205.174 Euro Jahresbrutto. Neben den Spitzenverdiensten sorgen auch die Nebenjobs für Gesprächsstoff.Der Professor und der Wolf kassieren im Doppel abAuf dem Zuverdienst-Thron bleibt „Dancing Stars“- und Opernball-Moderator Andreas Knoll. Vor „ZiB 2“-Star Armin Wolf, der exakt 8.820,36 Euro brutto pro Monat für Auftritte mit Polit-Analyst Peter Filzmaier auf den Theaterbühnen im Land kassiert.
Top 3 sind Altlasten – Ausgerechnet die ORF-Problemfälle sind Gagenkaiser 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-31 15:34:30
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