Eröffnet wurde die Kirchhöri in der Turnhalle in Schwende mit Appenzellermusik der «Kapelle Alpsteegruess», die so für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte. Der Präsident Hans Dörig präsentierte den rund 80 Stimmberechtigten den Jahresbericht 2025, der mit vielen Fotos anschaulich und kurzweilig gestaltet war. Palmsonntag, das Heilige Grab an Karfreitag, die Erstkommunion am Ostermontag, der Fronleichnam, der Eschböhl-Gottesdienst, das Kirchenfest am 11. November, die Rorate-Gottesdienste oder der Suppentag: Es wurde deutlich, dass das kirchliche Leben in Schwende vielfältig ist und ein reges Angebot besteht.
Personelle Veränderungen
«Unsere Seelsorgeeinheit Appenzell und somit auch unsere Pfarrei befindet sich momentan in einer Phase von personellen Veränderungen in wichtigen Schlüsselpositionen», so der Kirchenratspräsident. Im vergangenen Jahr wurde Bischof Beat Grögli als Nachfolger von Altbischof Markus Büchel gewählt. «Erste Begegnungen mit dem neuen Bischof stimmen uns zuversichtlich und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit», sagte Hans Dörig.
Auf den kommenden Sommer hat Standespfarrer Lukas Hidber seine Kündigung eingereicht. «Wir danken Lukas Hidber herzlich für sein umsichtiges Wirken und sein Engagement für unsere Gemeinschaft. Mit ihm verlieren wir einen Pfarrer, der sich durch grosse Menschlichkeit auszeichnete und stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung hatte», dankte der Schwendner Kirchenratspräsident. Während der Pfarrvakanz übernimmt Kaplan Thomas Meli die Aufgaben als Pfarreiadministrator in Schwende.
Die Jahresrechnung 2025 zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Das Steuersubstrat ist im letzten Jahr erneut stabil geblieben. Zusätzlich wurden Steuereinnahmen aus den Vorjahren eingenommen. Die Liquidität ist mit der aktuellen Anhäufung des Kirchenrenovationsfonds gewährt. Auch die Ausgabenseite präsentiert sich recht stabil. Der Kirchenrat beantragte deshalb eine Senkung des Steuerfusses. Die Stimmberechtigten folgten diesem Antrag einstimmig und beschlossen, den Steuerfuss – nach der Reduktion im Jahr 2022 – um weitere zwei Prozentpunkte von 13 auf neu 11 Steuerprozente zu senken.
Kirchenrat ohne Veränderung
Im Kirchenrat gab es keine Demissionen. Der Präsident Hans Dörig wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso wurden der Kassier Pius Rusch, die Aktuarin Doris Manser und die Beisitzerin und Verbindungsperson zum Pfarreirat Antonia Manser sowie die Revisorinnen Katja Gmünder und Franziska Inauen in ihren Ämtern bestätigt. Von Amtes wegen nimmt Armin Fässler im Kirchenrat Einsitz. Damit bleibt der Kirchenrat ohne Veränderung. Der Präsident machte noch eine Mitteilung der Friedhofverwaltung, wonach die Grabmale dieser vorzulegen sind. Sodann schloss er die Kirchhöri 2026 mit den Worten: «Dank an alle fürs Erscheinen und Mitbestimmen. Ich wünsche euch eine gute Zeit, bleibt gesund ‹ond bhüet eu Gott›.»
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Steuerfuss wurde um 2 Prozent gesenkt 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-24 16:15:00
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