Das Ergebnis der Untersuchung rund um den Erpressungsversuch an der Firma HiPP ist da: In der Babynahrung wurden 15 Mikrogramm Rattengift festgestellt. Zwar eine geringe Dosis, für Säuglinge allerdings eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Die Suche nach den Erpressern geht unterdessen weiter.
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Menge in dem sichergestellten Glas mit Babynahrung analysieren sollte. Das Ergebnis wurde nun am Freitagvormittag bekannt gegeben.
Weitere Untersuchungen laufenDie gesundheitlichen Folgen der Dosis für einen Kinderkörper werden laut Staatsanwaltschaft noch im Detail untersucht – auch ob diese tödlich hätte sein können. Mit Ergebnissen rechnet man frühestens Ende nächster Woche. Ermittelt wird nun zusätzlich zur vorsätzlichen Gemeingefährdung auch wegen absichtlich schwerer Körperverletzung.Die tödliche Dosis für Menschen liegt bei den gängigen Inhaltsstoffen von Rattengift, meist sogenannten Vitamin-K-Antagonisten, bei etwa 0,8 bis ein Gramm – dies gilt allerdings für Erwachsene. Die Infografik zeigt betroffene Länder durch Rattengift in Hipp-Gläsern: Österreich, Tschechien und Slowakei. In Österreich wurde ein Glas in einer Spar-Filiale in Eisenstadt sichergestellt. Der Firmensitz von Hipp liegt in Deutschland. Es gibt Empfehlungen zur Überprüfung der Gläser: weißer Aufkleber mit rotem Kreis am Boden, beschädigter Deckel, fehlender Sicherheitsverschluss und ungewöhnlicher Geruch. Bei Symptomen wie Blutungen oder extremer Schwäche wird geraten, sofort Hilfe zu suchen. Bisher ist die Sorte ‘Karotten mit Kartoffeln 190 Gramm’ betroffen. Quelle: APA.if(!window.apaResc)window.apaResc=e=>{window.addEventListener(„message“,a=>{const s=a.data;if(s[e])Array.from(document.getElementsByClassName(e)).forEach(a=>{a.style.height=s[e]+“px“})})};apaResc(„apa-0500-26“);
Jedenfalls kann eine Aufnahme des Giftes zu schweren Blutungen führen, die für Babys und Kleinkinder auch lebensbedrohlich sein können, besonders dann, wenn Vorerkrankungen vorliegen. Zweites Glas bisher nicht aufgetauchtDas Glas war in einer Spar-Filiale in Eisenstadt verkauft und am Samstag in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) sichergestellt worden. Das zweite gesuchte Glas stammt aus derselben Filiale. Obwohl Polizisten zuletzt gezielt Familien mit Kleinkindern aus der Umgebung ansprachen, ist es bisher nicht aufgetaucht. Zuvor wurden bereits alle burgenländischen Spitäler, Alters- und Pflegeeinrichtungen sowie Kindergärten und -krippen kontaktiert. Auch die ungarischen Behörden sind informiert, falls das Glas von Personen aus dem Grenzgebiet gekauft wurde.Die deutschen Behörden ermitteln in dem Fall weiter wegen des Verdachts der versuchten Erpressung des Babykostherstellers. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden bisher insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser vor dem Verzehr sichergestellt. Der Rückruf der HiPP-Produkte bei Spar war in der Nacht auf Samstag öffentlich geworden. Hinweise hatte es konkret zum Artikel HiPP „Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel“ 190 Gramm gegeben. Vorsorglich nahmen auch andere Supermärkte das Produkt aus dem Verkauf.
Suche nach Erpressern – Ergebnis da: So viel Rattengift war im HiPP-Glas 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-24 10:19:02
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