Die Eishalle war für die farbenfrohe Schlussfeier mit 3000 Besucherinnen und Besuchern «ausverkauft», wobei die Tickets kostenlos erworben werden konnten. «Wir wollten lieber eine volle Halle als ein paar Franken zusätzlicher Einnahmen», sagte Silvan Buff, der Leiter des Fachausschusses. Er sei mit dem Verlauf des Grossanlasses sehr zufrieden und persönlich überglücklich, blickte er zurück. «Die Vorbereitungen waren streng, aber sie haben sich gelohnt.» Grössere Zwischenfälle habe es nicht gegeben. Die Mitglieder des Organisationskomitees durften an der Schlussfeier stehende Ovationen entgegennehmen – und zur ersten Entspannung nach drei Jahren intensiver Arbeit auf Liegestühlen Platz nehmen.
«An der Grenze der Kapazitäten»
Vom Gewitter am Freitagabend waren die Wettkämpfe nicht betroffen. Das OK hatte im Verlauf der Vorbereitungen die Zahl der Startplätze um 30 Prozent erhöht, womit man «an der Grenze der Kapazitäten angekommen sei», wie es Christian Giger (Präsident des Appenzellischen Turnverbandes) ausdrückte. Die Zeitpläne mussten im Vorfeld mehrmals wieder umgestellt werden. «Dank des Umstands, dass sie auf den Plätzen von den Funktionären und Turnenden genau eingehalten wurden, kam es zu keinen Verzögerungen», erklärte Silvan Buff. Die Aufräumarbeiten auf dem Ebnet und dem Sportzentrumareal dauern bis am Mittwochabend.
Nachhaltig in Erinnerung
Mit den Worten «Wahnsinnig beeindruckend» fasste Susann Metzger das Turnfest zusammen. Die Vorsteherin des Ausserrhoder Departementes Bildung und Kultur sprach damit gleichermassen die Leistungen der Turnerinnen und Turner wie auch des Organisationskomitees und der Helferinnen und Helfer an. «Ich danke allen Beteiligten im Namen des Regierungsrates herzlich.»
Er habe das Turnfest als friedlich und fair erlebt, sagte ATV-Präsident Christian Giger. Unzählige Begegnungen und die tolle Festgemeinschaft würden nachhaltig in Erinnerung bleiben. «Tragt die schönen Erlebnisse in eure Dörfer und Vereine hinaus», meinte er.
Das zweite Wochenende stand vor allem im Zeichen der Vereinswettkämpfe. Mehrere Rangverkündigungen wurden an der Schlussfeier durchgeführt. Diese war würdig umrahmt von Auftritten der Vereins- und Verbandsfähnrichen sowie des Musikvereins Herisau. Auch turnerisch wurde während des 90 Minuten dauernden Programms nochmals einiges geboten. Der TV Ziefen, der TV Gais und der TV Weite zeigten mitreissende Aufführungen. Den Schlusspunkt setzten Delegationen aus den neun gastgebenden Trägervereinen mit einem stimmungsvollen «Flashmob».
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«Tragt Erlebnisse in Dörfer und Vereine» 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-21 15:48:00
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