Trotz Sparkurs wird das Pflegegeld zumindest für kommendes Jahr der Inflation angepasst. Wie die „Krone“ erfahren hat, hat Sozialministerin Korinna Schumann dafür 120 Millionen Euro im Doppelbudget verankert. Das kommt einer halben Million Menschen zugute.
In Österreich hatten mit Ende März 2026 rund 506.000 Personen Anspruch auf Pflegegeld. Trotz der notwendigen Budgetsanierungsmaßnahmen wird es für sie 2027 die volle Inflationsanpassung geben. „Damit wird ein wichtiger Beitrag zur sozialen Absicherung in unsicheren Zeiten gewährleistet und zugleich der hohe Stellenwert von Pflege und sozialem Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zum Ausdruck gebracht“, betont Schumann.„Die Menschen, die täglich pflegen, und jene, die auf Pflege angewiesen sind, verdienen unsere volle Unterstützung. Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass es gelungen ist, die Pflegegeld-Erhöhung für 2027 abzusichern.“Sozialministerin lud Pflegekräfte einAnlässlich des heutigen Tages der Pflege lud Schumann Pflegekräfte in das Ministerium ein, um sich über aktuelle Herausforderungen und notwendige Verbesserungen im Pflegesystem auszutauschen.„Pflegekräfte leisten tagtäglich Enormes für unsere Gesellschaft, oft unter hoher Belastung und mit großem persönlichem Einsatz“, so Schumann. Ihr Beitrag gehe „weit über medizinische Versorgung hinaus: Sie geben Menschen Würde, Sicherheit und Menschlichkeit in schwierigen Lebensphasen.“Pflege soll attraktiver werdenGerade am Tag der Pflege sei es der Ministerin „ein wichtiges Anliegen, diesen Einsatz nicht nur zu würdigen, sondern auch politisch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Pflege attraktiver wird“, so Schumann abschließend.Ärger mit Pensionisten wegen KürzungenBesonders zäh verlaufen – wie berichtet – die Gespräche mit den Seniorenvertretern. Im Budget ist eine Pensionserhöhung um einen Viertelprozentpunkt unter der Inflationsrate vorgesehen. Das Einsparungsvolumen liegt bei knapp 300 Millionen im Jahr. Wie das genau verteilt wird, ist noch offen. Die Präsidentinnen des Seniorenrats, Ingrid Korosec und Birgit Gerstorfer, bestehen auf der vollen Inflationsabgeltung und lehnen Gespräche über die geplanten Einsparungen ab.Zuletzt sickerte durch, dass auch Kürzungen bei klimaschädlichen Subventionen geplant sind. Das Potenzial ist groß. Laut einer WIFO-Studie beläuft sich das Volumen dieser Förderungen auf 4,1 bis 5,7 Milliarden Euro jährlich. Angesichts der hohen Energiepreise dürften Agrardiesel und Pendlerpauschale aber erhalten bleiben.
Trotz Sparkurs – Pflegegeld wird für kommendes Jahr erhöht 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-12 04:15:55
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.



