Trotz Verbot bewerben Unternehmen hierzulande Leihmutterschaften aus der Ukraine auf einer bekannten Social-Media-Plattform – und das Angebot wird auch genutzt …
Kinderglück ganz einfach online gekauft: Wie die „Krone“ recherchierte, finden sich auf einer großen Karriereplattform Beiträge, Erfahrungsberichte und Werbungen von Vermittlern, die Leihmutterschaft in der Ukraine anbieten. Online werden Interessenten durch den Prozess geführt – von der künstlichen Befruchtung bis hin zur rechtlichen Übergabe des Kindes nach der Geburt.Paare aus Österreich nutzen AngebotDie Rechtslage in Österreich zu der Thematik ist jedenfalls eindeutig, denn Leihmutterschaft ist nach dem Fortpflanzungsmedizingesetz verboten. Hintergrund sind ethische und rechtliche Bedenken. Kritiker warnen vor einer Kommerzialisierung von Schwangerschaften und Kindern sowie vor der möglichen Ausbeutung finanziell schwacher Frauen.Trotzdem weichen manche Paare ins Ausland aus. Die Anbieter – die mitunter auch auf der besagten Plattform werben – veröffentlichen dazu zahlreiche Videos im Internet. In einem davon werden offenbar frisch gebackene Eltern aus Österreich präsentiert, die ihr Baby aus der Ukraine samt Geburtsurkunde in den Armen halten.Brisant: Während Leihmutterschaft in Österreich verboten ist, werden Angebote über internationale Plattformen weiterhin beworben. Das wirft die Frage auf, wie wirksam nationale Verbote in einem globalen Markt sind. Die „Krone“ hat das soziale Medium um Stellungnahme gebeten – doch bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe keine erhalten.
In Ukraine gekauft – Trotz Verbot: Baby einfach per Mausklick bestellt 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-06-06 07:48:14
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