Ortschef setzt sich für Versorgungs-Sicherheit ein, die schon jahrelang in Planung ist. Nun hat der Bürgermeister von Haringsee „minus 50%“ durch Förderungen eingefädelt – aber: Plötzlich will die FPÖ-Opposition beim alten System bleiben, hat beim „Deal“ aber zugestimmt . . .
Für viele in der heutigen Zeit kaum zu glauben – aber es gibt sie noch: Gemeinden, deren Häuser nicht an eine Trinkwasserleitung angeschlossen sind, sondern sich durch eigene Hausbrunnen mit dem wertvollen Nass versorgen. Eine der wenigen derartigen Kommunen ist Haringsee im Bezirk Gänserndorf mit seinen zwei Katastralorten – in Summe sind die knapp 1500 Einwohner von Wasserstand und Qualität der Hausbrunnen abhängig. Dies mag zwar für manche eine kostengünstige Lösung darstellen – abgesehen von den regelmäßig notwendigen Hygieneuntersuchungen. In anderen Kommunen jedoch kennt man derartige Systeme lediglich etwa für die Bewässerung der Gärten.Pläne mit verbesserten Anschlussbedingungen endlich bereitDie Versorgung soll auf einen Anschluss an das EVN-Trinkwassernetz umgestellt werden. Pläne dazu gibt es schon seit 2018, sogar mit einstimmigen positiven Beschlüssen. Corona & Co., der technisch-organisatorische Aufwand und mehr haben das Projekt bislang jedoch immer wieder aufgeschoben. Und jetzt ist es die örtliche FPÖ, die mit einer Unterschriftenaktion – unter anderem mit dem Argument bezüglich höherer Kosten – dazwischenfunkt.fdsafdsaasdffdsaDabei hat Bürgermeister Roman Sigmund erst kürzlich einen guten Deal eingefädelt (dem die FPÖ auch zugestimmt hatte): Da im Ort großflächige Lagerhallen vorhanden sind, konnte eine Co-Finanzierung auf Schiene werden: die Wasseranschlussabgabe hat sich auf 6,50 Euro halbiert. Trotzdem hält die Opposition an ihrem Vorhaben fest und hat schon genügend Unterschriften gesammelt, die jetzt geprüft werden. Falls eine Volksbefragung durchgeht, wird Haringsee weiter an ihren Brunnen „hängen“ – oder es wird am Ende doch erst recht die Lösung mit der EVN Realität.
FPÖ will Abstimmung – Kommune„hängt“ an Brunnen: Ortschef hat Wasserdeal 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-01 04:17:13
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