Die Stadt Freiburg wurde vom 6. bis 11. Oktober zum Treffpunkt der Schweizer Käsewirtschaft. An der 14. Ausgabe der «Swiss Cheese Awards» wurden 1177 Käse in insgesamt 33 Kategorien bewertet. Den Auftakt bildete am 6. Oktober die Vorausscheidung: Eine rund 200-köpfige internationale Jury aus Käseexperten beurteilte die eingereichten Produkte nach festgelegten Kriterien und ernannte die Sieger der einzelnen Kategorien. Am 8. Oktober stellten sich die frisch gekürten Kategoriensieger erneut dem Urteil einer Super-Jury. Diese bestimmte die Swiss Champions in den drei Hauptkategorien Extrahart-/Hartkäse, Halbhartkäse sowie Weich-/Frischkäse.
Auch jene Käsereien, die in ihrem Betrieb «Appenzeller» herstellen, konnten sich hervortun. Sie stellten ihr Können in drei Kategorien unter Beweis:
- 17 Käsereien in der Kategorie «Appenzeller» mit dem «Appenzeller Mild-Würzig», «Appenzeller Bio Mild-Würzig», «Appenzeller Extra-Würzig» und «Appenzeller Edel-Würzig»
- 2 Käsereien in der Kategorie «Übrige Halbhartkäse mit Laibgrösse mindestens 3 Kilogramm» mit dem «Appenzeller Rahmkäse»
- 5 Käsereien in der Kategorie «Übrige Hart- und Extrahartkäse» mit «Appenzeller ¼ fett Räss-Käse», «Appenzellerin Elegant» und «Appenzellerin Herzhaft»
Die Auszeichnungen für die «Appenzeller»-Käsereien gingen grösstenteils in den Kanton St. Gallen. Mit dem Betrieb von Sämi Mani in Wald-Schönengrund darf sich aber immerhin auch ein «Appenzeller»-Produzent aus dem Appenzellerland über einen Titel freuen. Mani wurde mit dem «Appenzeller Edel-Würzig» Sieger in der Kategorie «Appenzeller». In derselben Kategorie durften sich drei St. Galler Käsereien als Diplomgewinner feiern lassen. Es sind dies der Betrieb von Lucas Meier in Kirchberg, der Betrieb von Kevin Rieser in Niederbüren und der Betrieb von Christian Tschumper in Degersheim. Die ersten beiden Käsereien für ihren «Appenzeller Extra-Würzig», letztere für ihren «Appenzeller Edel-Würzig». Lucas Meiers Käserei hat dank ihres «Appenzeller Rahmkäses» überdies ein Diplom in der Kategorie «Übrige Halbhartkäse mit Laibgrösse mindestens 3 Kilogramm (ohne aromatisierende Zusätze)» gewonnen.
Im Rennen um den Swiss Champion landeten in Freiburg derweil Betriebe aus anderen Regionen der Schweiz auf den Spitzenpositionen. Swiss Champion in der Kategorie «Extrahart-/Hartkäse» darf sich der «Gruyère d’Alpage AOP» von Nicolas Brodard aus Corbières im Kanton Freiburg nennen. Den Titel Swiss Champion Halbhartkäse» hat der «Tête de Moine AOP Classique» von Marc-André Girardin aus Corgémont im Berner Jura in Empfang genommen. Und in der Kategorie «Weich-/Frischkäse» ist der «Tomme Fleurette»-Käse von Arnaud Guichard aus Rougemont im Waadtland neuer Swiss Champion.
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«Appenzeller»-Käser überzeugen bei den 14. «Swiss Cheese Awards» 2026
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