Der Gemeinderat Wolfhalden hat an seiner Sitzung vom 22. September 2026 den Voranschlag 2027 zuhanden des obligatorischen Referendums verabschiedet. Bei einem Gesamtaufwand von 12’149’900.00 Franken und einem Gesamtertrag von 11’558’900.00 Franken sieht dieser einen Aufwandüberschuss von 591’000.00 Franken vor, wie die Gemeinde schreibt. In der Investitionsrechnung liegt ein Ausgabenüberschuss (= Nettoinvestitionen) von 2’119’000.00 Franken vor. Den Ausgaben von total 2’159’000.00 Franken stehen dabei Einnahmen von 40’000.00 Franken gegenüber.
Die grosse Differenz sei laut Gemeindemitteilung insbesondere auf folgende Positionen zurückzuführen:
- Zusätzliche Kosten für die brandschutztechnischen Massnahmen in den Schulhäusern Zelg, Mittel- und Oberstufe, im Kindergarten Dorf sowie im Gasthaus Krone inklusive Saal (180’000.00 Franken)
- Anstieg der Lohnkosten im Bereich Bildung (rund 135’000.00 Franken)
- Kosten für Fremdplatzierung (155’000.00 Franken)
- Abschreibungsaufwand infolge Aufstockung der Containerbauten (114’000.00 Franken)
Gemäss Artikel 8 lit. e) der Gemeindeordnung unterliegt dieser Beschluss (Genehmigung des Voranschlags und des Steuerfusses) der Volksabstimmung. Die Vorlage wird den Stimmberechtigten von Wolfhalden am 29. November 2026 an der Urne zur Abstimmung vorgelegt.
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Über eine halbe Million Franken Verlust 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-30 05:49:00
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