Ein weiblicher Finnwal ist Freitagabend an der Küste von Rivedoux-Plage auf der französischen Insel Ré gestrandet und verendet. Das zehn Meter lange Tier wurde zunächst lebend entdeckt, konnte aber in der Nacht nicht gerettet werden. Innerhalb weniger Stunden wurde das Tier abtransportiert, was vor allem in Deutschland für Staunen sorgt.
„Ein außergewöhnliches Ereignis“, sagte Jean-Roch Meslin vom nationalen Strandungsnetzwerk der Nachrichtenagentur AFP. Der Finnwal – nach dem Blauwal die zweitgrößte Walart der Welt – wurde am Freitagnachmittag vor der Küste beobachtet.„Das Tier wurde lebend an den Strand gespült, starb aber noch in der Nacht, da Rettungsmaßnahmen unmöglich waren,“ erklärte Meslin. Die Präfektur kündigte eine Obduktion an, um die Todesursache zu klären.Kadaver in Blitz-Aktion beseitigtStatt zu zaudern wie die deutschen Nachbarn, wurde nach dem Tod des Meeressäugers sofort gehandelt. In einer Blitz-Aktion, die keine 24 Stunden dauerte, war der Kadaver (zwölf Tonnen schwer) bereits wieder verschwunden. Schweres Gerät rückte an, und mit einem Kran wurde der Koloss auf einen Laster gehievt.Dass die gewaltige Schwanzflosse dabei über den Asphalt schleifte, war nur eine Randnotiz. Priorität hatte die schnelle Beseitigung, um hygienische Probleme und eine enorme Geruchsbelästigung von vornherein zu vermeiden. Dieses Vorgehen zeigt, wie man solche Situationen auch ohne tagelange Debatten meistern kann. Die deutsche „Bild“ titelte süffisant: „Wir schauen tagelang auf Timmy, die Franzosen schicken einfach einen Laster …“
Einfach „abgeschleppt“ – Toter Wal: Deutsche staunen über fixe Franzosen 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-05-31 18:25:34
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