Böse Überraschung für die Passagiere eines easyJet-Flugs von London nach Innsbruck am Samstag: Während des Flugs traten technische Probleme bei der Maschine auf. Eine Landung in Tirol war offenbar nicht mehr möglich. Der Flieger wurde nach München umgeleitet. Ein Passagier schilderte der „Krone“ Details direkt von Bord. Letztlich waren die Betroffenen auf sich alleine gestellt.
Die easyJet-Maschine mit der Flugnummer „U2 8695“ war um 9.02 Uhr Ortszeit in London Gatwick gestartet. Planankunft in Innsbruck wäre 12.05 Uhr gewesen. Doch der Flieger setzte nicht auf Tiroler Boden auf.„Technisches Problem mit Flugzeug“Während des Flugs traten offenbar technische Probleme beim Flugzeug auf. Welche, und wie ernst die Lage tatsächlich war, war zunächst nicht bekannt. Der Flug wurde letztlich nach München umgeleitet. Die Fluglinie informierte in ihrem Tracker: „Es tut uns sehr leid, dass Ihr Flug umgeleitet werden musste. Grund dafür ist ein technisches Problem mit Ihrem Flugzeug.“Südlich über München gekreistNach der Landung mussten die Passagiere Stunden im Flieger ausharren. Ein Betroffener wandte sich an die „Krone“. „Es sind viele Kinder an Bord, denen gefällt das natürlich nicht“, schilderte er im Telefongespräch. Vor der Landung in München kreiste die Maschine mehrmals südlich über der bayerischen Landeshauptstadt. Das zeigen auch Aufnahmen von Flightradar.Der Flugkapitän habe sich an die Passagiere gewandt und gesagt, dass er aufgrund des technischen Problems nicht in Innsbruck landen könne. An Bord hieß es dann noch, dass offenbar das rechte Triebwerk ausgefallen war. So wie auch ein Sensor, der für Landungen auf „schwierigen“ Flughäfen – der Innsbrucker gilt aufgrund der Lage als besonders herausfordernd – entscheidend sei. Der Pilot habe sich nicht darüber hinausgesehen, in Innsbruck sicher zu landen. Deshalb sei man nach München ausgewichen. „Können keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“Dort wurde die Maschine unter die Lupe genommen. Kurz vor 14 Uhr wandte sich der Pilot dann noch einmal an die Passagiere. Er meinte, dass es mit einem Weiterflug mit dieser Maschine nichts werde. „Wir können keine 100-prozentige Sicherheit garantieren“, so der Pilot laut Angaben des Passagiers.Gegen 14.15 Uhr durften die Passagiere die Maschine schließlich verlassen. Zuvor habe es noch den Hinweis gegeben, dass es am Flughafen genauere Informationen zur Weiterreise nach Innsbruck geben werden.Keine Weiterreise, Passagiere stinksauerDie Informationen gab es auch – doch die brachten zumindest einige Passagiere in Rage. „Uns wurde mitgeteilt, dass es keine Busse nach Innsbruck geben wird und dass sich jeder die Weiterreise selbst organisieren müsse“, ist auch jener Betroffene, der sich an die „Krone“ wandte, stinksauer.Sollte er seinen Koffer rechtzeitig bekommen und den nächsten Zug erwischen, wäre er erst am Abend in Innsbruck. Eine reine Tortur für alle – und insbesondere für jene mit Kindern …
Flug London-Innsbruck – Triebwerksausfall wird für Passagiere zur Tortur 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-07-04 13:23:24
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