Nach dem Millionenrückruf wegen Lenkungsproblemen bereitet VW nun den nächsten Rückruf vor: Bei Tausenden Elektroautos kann die Batterie plötzlich Feuer fangen. Und tatsächlich ist es bereits zu einigen Bränden gekommen.
In den USA und Großbritannien ist der Rückruf bereits offiziell, in Deutschland, Österreich und anderen Märkten wird er gerade vorbereitet.Aufgrund von „Produktionsfehlern bei Lieferanten“ entsprechen „einzelne Hochvolt-Batteriezellen in bestimmten Fahrzeugen der ID.-Familie eines begrenzten Produktionszeitraums nicht den Qualitätsanforderungen“, teilte Volkswagen der „Krone“ auf Anfrage mit.Und weiter: „In seltenen Fällen kann dies zu einer erhöhten thermischen Belastung dieser Batterien führen, im Extremfall könnte ein Brand entstehen.“Solche Brände sind in den USA – wo 22.524 Fahrzeuge zurückgerufen werden – bereits aufgetreten. Zwischen Jänner 2024 und August 2026 wurden in den USA 23 entsprechende Fälle beziehungsweise Beanstandungen erfasst.Nach Informationen des „Handelsblatts“ handelt es sich in Deutschland um „eine niedrige fünfstellige Zahl“ von VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz, dazu kommen einige Tausend Cupra Born. Skoda-Modelle sollen von dieser aktuellen Aktion nicht betroffen sein.In Österreich sind nach Angaben des Importeurs Porsche Austria ca. 650 VW ID.-Modelle und 200 Cupra Born betroffen. Alle Fahrzeughalter werden schriftlich informiert.Laden vorerst nur bis 80 ProzentAls Sofortmaßnahme begrenzt Volkswagen per Fernzugriff das Laden auf maximal 80 Prozent. Einen Teil dieser Fahrzeuge lädt Volkswagen im Rahmen dieses Rückrufs in die Servicebetriebe. Dort werden die Hochvolt-Batterien geprüft. Wenn die Batterie nach der Analyse als in Ordnung bewertet wird, kann die Ladebegrenzung aufgehoben werden. Die betroffenen Kunden werden jeweils schriftlich über die Aktionen benachrichtigt. In Österreich müssen vorerst nur 50 Fahrzeuge die Werkstatt.Welche Autos tatsächlich betroffen sind
Entscheidend ist der verbaute Akku. Die gesamte Produktion eines Modells fällt
damit nicht automatisch unter den Rückruf. Volkswagen grenzt die Fahrzeuge
anhand von Produktionszeitraum, Batteriezulieferer und Zellchargen ein. Schon im Frühjahr großer Batterie-Rückruf
Der aktuelle Fall ist von einer bereits im Frühjahr gestarteten Rückrufaktion
zu unterscheiden. Damals musste der Volkswagen-Konzern weltweit 94.031
Elektroautos wegen potenziell fehlerhafter Batteriemodule zurückrufen.Betroffen waren 74.579 VW ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz und ID. Buzz Cargo sowie 19.452 Cupra Born. In Deutschland waren es zusammen 28.158 Fahrzeuge. Die Abhilfe bestand aus einem Software-Update, einer Prüfung der Batteriemodule und bei Bedarf dem Austausch einzelner Module.
Gefahr bei 80 Prozent – Nächster Rückruf bei VW: Batterien können brennen! 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-10-15 16:40:42
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.
