Um mit ihrem Ex-Freund noch einmal über das Beziehungsende zu sprechen, traf sich eine Wienerin mit dem Mann in dessen Wohnung – dort kam es zum dramatischen Kampf.
Nachdem sie ihr Ex-Freund schon die ganze Nacht über mit Dutzenden SMS und telefonisch bombardiert – besser gesagt beschimpft – hatte, willigte Nina M. (Name geändert) gegen fünf Uhr in der Früh ein, zu ihm in die Wohnung zur letzten Aussprache zu kommen. In den nahen Matzner-Park in Wien-Penzing wollte er nicht kommen.Aus Umarmung wurde schmerzvoller WürgegriffZuerst war er – obwohl stark betrunken – recht freundlich. Ich setzte mich zu ihm auf die Couch und wollte ihm erneut beibringen, dass es zwischen uns endgültig aus ist“, erzählt die 46-Jährige. „Er legte den Arm um meinen Hals. Aber plötzlich begann er mich wie wild zu würgen, sodass ich dachte, jetzt ist es mit mir gleich endgültig aus.“„Habe in Todesangst zugestochen“Dennoch gelang es der 1,60 Meter kleinen Frau, sich aus dem Würgegriff des 1,86-Meter-Hünen (35) zu befreien und in die Küche zu flüchten. Sie habe versucht, sich zu verbarrikadieren. „Es war zwecklos. Er trat die Tür ein, riss mir büschelweise Haar aus und stürzte sich auf mich“, erinnert sich die Wienerin zitternd an den aus ihrer Sicht lebensbedrohlichen Angriff: „Irgendwie habe ich ein Küchenmesser erwischt und habe in Todesangst zugestochen.“Danach flüchtete Nina M. aus der Wohnung: „In Panik habe ich noch mein Handy, Handtasche und den Hund gepackt und bin davongestürmt.“ Vorbei am Verletzten und dessen polnischem Freund. Dieser hatte zuvor in einem Nebenzimmer geschlafen und die wüste Auseinandersetzung offenbar tatenlos beobachtet.Nach Messerattacke 16 Stunden in PolizeizelleDie wegen des wilden Wirbels bereits alarmierten und rasch eingetroffenen Polizisten stoppten die Frau vor dem Haus und nahmen sie in die Polizeiinspektion Wattgasse zur Einvernahme mit.„Dort wurde ich von Kriminalisten befragt und habe 16 Stunden in der Polizeizelle verbracht. Ich versuchte zu erklären, dass ich mich doch nur verteidigt habe“, so die Frau. Das Verfahren gegen sie wurde eingestellt. Am Dienstag steht der Mann vor Gericht.
„Hatte Todesangst“ – Aussprache endet mit Bruststich – es war Notwehr! 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-03-23 14:34:21
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