Nach dem ersten großen Ferienansturm rollt schon das nächste Verkehrshoch auf Österreich zu. Mit Gründonnerstag beginnt die große Reisewelle rund um das Osterwochenende – auf den Hauptverkehrsachsen drohen lange Staus und zähes Vorankommen. Auch das bessere Wetter dürfte viele zusätzlich auf die Straße ziehen.
Nach dem kurzen Comeback des Winters wird es nun wieder milder und frühlingshaft. Das dürfte zahlreiche Menschen am Osterwochenende nach draußen locken. Dementsprechend korrigierte die ASFINAG ihre Prognose für das Verkehrsaufkommen etwas nach oben. Als Grund gelten unter anderem die „inzwischen guten Wetteraussichten“ für die Feiertage, heißt es von der ASFINAG in einer Aussendung. Diese locken neben Urlaubsgästen auch viele Tagesausflügler in die alpinen Regionen.Winterfinale im Westen sorgt für StauVor allem auf den Hauptverkehrsrouten ist mit starkem Reiseverkehr zu rechnen – sowohl in West-Ost- als auch in Nord-Süd-Richtung. Besonders betroffen sind die Zufahrten in die klassischen Urlaubsregionen.Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Westen: Während einige Skigebiete die Saison bereits beendet haben, bleiben größere Wintersportgebiete in Westösterreich über das Osterwochenende hinweg weiterhin geöffnet. Der jüngste Wettersturz brachte dort noch einmal reichlich Neuschnee in die Berge – statt der sonst zu Ostern üblichen sulzigen Pisten und teils bereits grünen Hänge.Erste Welle startet am GründonnerstagAuch in Richtung Südosteuropa ist über die Osterwoche mit starkem Reiseverkehr zu rechnen. Besonders betroffen seien laut ASFINAG die Routen über die A8 Innkreisautobahn, die A1 Westautobahn, die A21 Wiener Außenringautobahn, die A4 Ostautobahn sowie die A10 Tauern- und die A9 Pyhrnautobahn. Diese erste große Reisewelle dürfte bereits am Gründonnerstag einsetzen.Am Freitag und Samstag ist zusätzlich mit einem Verkehrschaos zu rechnen, vor allem aus den Ballungsräumen. Zum Ende des Wochenendes wird es erneut voll: Am Ostermontag ist mit dichtem Rückreiseverkehr und Autokolonnen zu rechnen. Die guten Wetteraussichten mit bis zu 20 Grad dürften den ohnehin starken Verkehr zusätzlich durch zahlreiche Tagesausflügler verstärken. Langzeitbaustellen bremsen VerkehrZwar sind während der Reisewellen keine Tagesbaustellen geplant, bestehende Langzeitbaustellen bleiben für Reisende jedoch spürbar. Die ASFINAG empfiehlt, sich vorab über mögliche Verkehrs-Apps über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Besonders vor Engstellen wie der Luegbrücke auf der A13, der Tunnelbaustelle bei St. Andrä auf der A10 sowie im Gegenverkehrsbereich bei Windischgarsten auf der A9 ist mit Behinderungen zu rechnen. Auch auf der Pack und im Kärntner Liesertal kann es vor Baustellen zu Verzögerungen kommen.Autokolonnen vor Grenze erwartetZusätzlich sorgen Grenzkontrollen laut Prognose für mögliche Staus. Bei der Einreise aus Ungarn, der Slowakei und Slowenien wird kontrolliert, etwa an den Übergängen Nickelsdorf (A4), Kittsee (A6), Spielfeld (A9) und beim Karawankentunnel (A11). „Auch die Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland bleiben aufrecht“, betont die ASFINAG. Wartezeiten seien daher unter anderem an den Grenzübergängen Kufstein (A12), Walserberg (A1) und Suben (A8) möglich.
Osterverkehr rollt an – Sonne und Blechlawinen: Jetzt droht nächstes Chaos 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-01 15:02:45
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