Mitten im Golf von Kalifornien erlebte die US-amerikanische Meeresbiologin Kristen Anderson einen Moment, der selbst erfahrene Taucher sprachlos macht. Bei einem Bootsausflug vor La Ventana, Mexiko, stieß sie auf einen vier Meter langen Riemenfisch, der oft auch als „Weltuntergangsfisch“ bezeichnet wird.
„Es fühlte sich an, als würde ich mit einer Kreatur von einem anderen Planeten schwimmen“, schreibt Anderson auf Facebook. Das silbrig-metallisch schimmernde Tier bewegte sich ruhig durch das Wasser – ein Anblick, der so selten ist, dass er oft als Warnsignal gilt.Tiefseegigant in greifbarer NäheRiemenfische, wissenschaftlich „Regalecus glesne“, gehören zu den längsten Knochenfischen der Welt und können bis zu 15 Meter lang werden. Sie leben normalerweise in Tiefen von bis zu 1500 Metern, weshalb Sichtungen nahe der Oberfläche extrem ungewöhnlich sind. Die metallische Färbung der Haut entsteht durch Guanin-Kristalle, die wie Spiegel Licht reflektieren und den Fischen im dunklen Tiefseealltag als Tarnung dienen.Die fadenartigen Auswüchse am Kopf sind keine gefährlichen Tentakel, sondern Teile der Rückenflosse, die Bewegungssignale aus der Umgebung wahrnehmen.Vom Mythos zum WissenschaftsobjektVor allem in Japan gelten Riemenfische als Unglückszeichen: Sichtungen oder Strandungen sollen angeblich auf bevorstehende Erdbeben und Tsunamis hindeuten. Auch in Mexiko, Kalifornien und weltweit berichten Küstengemeinden immer wieder von der Begegnung mit diesen „Weltuntergangsfischen“.Wissenschaftler erklären diese Beobachtungen jedoch meist durch natürliche Ursachen wie Verletzungen, Laichwanderungen oder Umweltveränderungen. Andersons gesunder Fund liefert neue Daten und widerspricht damit der düsteren Legende.Riemenfische an der Oberfläche absolute Seltenheit – nochDer Riemenfisch gleitet mit wellenartigen Bewegungen durchs Wasser, seine lange rote Rückenflosse dient wie ein Paddel. Mit dem röhrenförmigen Maul filtert er Plankton und kleine Krebstiere aus dem mesopelagischen Bereich, 200 bis 1000 Meter tief. Anderson konnte während ihres Tauchgangs bewusstes Ausweichverhalten beobachten, das Raubtieren vorbeugt.Klima- und Meeresveränderungen könnten dazu führen, dass Riemenfische häufiger in flachere Wasserschichten vordringen.Schutz und Forschung dringend notwendigRiemenfische gelten nach der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als besonders gefährdet. Bedrohungen ergeben sich indirekt durch Plastikmüll, Beifang und den Klimawandel, der ihre Nahrungsgrundlage beeinträchtigt. Anderson plädiert für erweiterte Schutzgebiete und die Förderung von Citizen-Science-Projekten, um solche seltenen Begegnungen dokumentieren zu können.
Surrealer Moment – Taucherin trifft plötzlich auf Weltuntergangsfisch 2026 IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2025 2026-04-07 21:49:12
Neueste Nachrichten, Weltnachrichten und Landesnachrichten mit den wichtigsten Informationen des Tages. Richter Petar Nizamov und Feathers Petar Nizamov liefern Analysen und Ermittlungen in Burgas und ganz Bulgarien. Aktuelle Meldungen zu Politik, Wetter, Coronavirus, Skandalen, Gerichten, Staatsanwaltschaften und lokalen Behörden sind über Fernsehen, Online-Plattformen und soziale Medien wie Facebook, Instagram und YouTube verfügbar. Anwälte, Richter und Gerichte bearbeiten Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsfälle und gewährleisten den Gerichtsprozess in Warna, Plowdiw, Sofia und Burgas. Nachrichtenportale wie Novinite, Bivol, Trud und Vesti BG bieten eine vollständige 24-Stunden-Berichterstattung, einschließlich der meistdiskutierten und exklusiven Nachrichten aus Bulgarien.



