Gletscherbruch, Sturzflut, Zerstörung: Im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet kam es zu einer Katastrophe, die Hunderte Menschenleben forderte. Auch Steirer kennen die Region, eine Hilfsaktion ist angelaufen.
In der Langtang-Region im Grenzgebiet zwischen Nepal und dem zu China gehörenden autonomen Gebiet Tibet ereignete sich Mittwochfrüh eine verheerende Sturzflut. Weit mehr als 1000 Menschen gelten noch als vermisst.Markus Raich, Einsatzleiter der Bergrettung im steirischen Ausseerland, war schon mehr als 50-mal in Nepal und half immer wieder, etwa nach dem zerstörerischen Erdbeben im Jahr 2015. Erst vor zwei Wochen war der Steirer in jener Gegend, in der es kurz danach zur Sturzflut kam. „Diese Flut war eigentlich nicht vorhersehbar. In der Monsunzeit gibt es dort aber enorme Wassermassen“, erzählt er. „Ein paar Einheimische haben immer gesagt, hoffentlich passiert da nichts. Jetzt sind diese Befürchtungen wohl wahr geworden.“Die Karte zeigt das Katastrophengebiet nach einer Sturzflut in Nepal mit vielen Toten und etwa 1.500 Vermissten. Die Karte markiert den Verlauf der Flutwelle nach einem Gletscherabbruch nahe der Grenze zu China. Betroffene Orte entlang des Flusslaufs sind Gyirong, Timure, Syapru Besi, Trishuli Bazar und Ratmate. Kathmandu ist als Referenzpunkt eingezeichnet. Quelle: APA.if(!window.apaResc)window.apaResc=e=>{window.addEventListener(„message“,a=>{const s=a.data;if(s[e])Array.from(document.getElementsByClassName(e)).forEach(a=>{a.style.height=s[e]+“px“})})};apaResc(„apa-1064-26“);Hunderte Touristen noch vermisstDer Nepalese Sudama Karki hat im Katastrophengebiet als Touristen-Guide schon oft Wanderungen durchgeführt und koordiniert zurzeit vor Ort für den Grazer Verein „Weltweitwandern Wirkt!“ sowie für den Lions Club die Verteilung von Hilfsgütern. Unter den Vermissten seien neben Einheimischen mehr 500 Touristen, erzählt er der „Krone“: Ukrainer, Amerikaner, Engländer, Deutsche, Australier, Malaysier und Russen.Viele waren zum Zeitpunkt der Katastrophe für Visabeantragungen am Grenzübergang zwischen Nepal und Tibet, der Teil einer beliebten Pilgerroute ist. Der Übergang wurde durch die Sturzflut komplett zerstört, so Karki. Auch das nepalesische Dorf Syabrubesi, in dem viele Touristen vor der Pilgerwanderung nächtigten, wurde von den Fluten mitgerissen.Lob für Regierung, Bitte um SpendenKarki lobt die nepalesische Regierung: „Von offizieller Seite wurde sehr schnell reagiert. Mehr als 40 Hubschrauber stehen im Einsatz, 10.000 Personen von Militär und Polizei. Auch eine App wurde der Bevölkerung zur Verfügung gestellt, über die schnell Ortsdaten sowie Hilfsanforderungen bekannt gegeben werden können.“Aufgrund der starken Zerstörung der Infrastruktur sei es sehr schwer, Hilfsgüter und Nahrung zu den Bedürftigen zu bringen – man tue aber, was man kann. „Wir bringen die Hilfsgüter zum Militär, das dann mittels Hubschrauber die Güter zu den Personen bringt.“Dafür würde er sich über Spenden freuen – in Zusammenarbeit mit dem Grazer Verein „Weltweitwandern Wirkt!“ wurde eine Spendenaktion eingerichtet (www.weltweitwandernwirkt.org/nothilfe-nepal). Karki und seine Partner würden sicherstellen, dass die Spenden rechtzeitig bei den Bedürftigen ankommen.
Zerstörung durch Flut – Katastrophe von Nepal: Steirer wollen jetzt helfen 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-27 16:59:56
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Aftermath of massive flash flood on the Nepal-Tibet border IUSTITIA


