Die 52-jährige Ulrike Hesse arbeitet seit neun Jahren in einem 80-Prozent-Pensum als Pfarrerin in Rehetobel, teilte die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) mit. Sie ist verheiratet und Mutter dreier erwachsenen Söhne und wohnt mit ihrer Familie in Gais.
Budget 2027 verabschiedet
Die Kivo hat ausserdem das Budget 2027 zuhanden der Stimmbürgerschaft verabschiedet, die am 29. November 2026 darüber abzustimmen hat. Das Budget sieht bei Einnahmen in der Höhe von 3,23 Mio. Franken und Ausgaben von 3,3 Mio. Franken einen Fehlbetrag von 70’000 Franken vor. Die Kirchenvorsteherschaft ist der Meinung, dass dieser Fehlbetrag angesichts der guten Finanzlage der Kirchgemeinde zu verantworten ist.
Pensumserhöhung Mesmerteam Herisau
Die Vorsteherschaft hat beschlossen, dass Pensum des Mesmerteams in Herisau um 20 Stellenprozente zu erhöhen, wurde weiter mitgeteilt. Das hat eine Erhöhung der Personalkosten von 15’500 Franken zur Folge. Das übersteigt jedoch die Finanzkompetenz der Kivo. Deshalb wurde die Pensumserhöhung des Mesmerteams in Herisau dem fakultativen Referendum unterstellt. Mit der Publikation des Beschlusses auf der Webseite der Kirchgemeinde als deren amtlichen Publikationsorgan begann die Referendumsfrist am 25. August 2026 und endet am 24. September 2026.
Wegen der Kündigung des langjährigen Mesmerpaars muss der Mesmerdienst in Herisau neu organisiert werden, hiess es in der Mitteilung zu diesem Beschluss. Zwei Pensen mit 90 Stellenprozent und 70 Stellenprozent konnten besetzt werden. Die Stelleninhaberin der dritten Stelle (60 Prozent) hat die Stelle in der Probezeit wieder gekündigt. Zu einer Neuanstellung ist es bislang nicht gekommen. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Umfang des ausgeschriebenen Pensums von 60 Prozent. Bei 60 Prozent sind die Bewerberinnen und Bewerber auf eine zweite Arbeitsstelle angewiesen. Und diese Tatsache schmälert oder verunmöglicht die erforderliche Flexibilität der Einsätze. Die Kivo ist der Meinung, dass eine Stelle im Umfang von 80 Prozent besser besetzt werden kann. Dazu stellt die Kirchenvorsteherschaft fest, dass durch die steigende Nutzung von Kirchgemeindehaus und Kirche durch Dritte der Arbeitsumfang des Mesmerteams stetig steigt und so die Pensumserhöhung rechtfertigt.
Neues Ressort Auftischen
Die Kivo hat weiter beschlossen, das Ressort Kommunikation durch ein Ressort Auftischen zu ersetzen. Gastlichkeit ist ein Wesensmerkmal von Kirche und es ist für das Kirchgemeindeleben von Gewinn, wenn ein Ressort Angestellte und Freiwillige in Organisation von Einkauf, Auftischen, Logistik und Teamzusammenstellung unterstützt. Die Aufgaben des derzeit vakanten Ressorts Kommunikation werden ins Pflichtenheft des neuen Kirchgemeindeschreibers oder der neuen Kirchgemeindeschreiberin integriert. Für das neue Ressort Auftischen wird ein neues Kivomitglied gesucht, das vorzugsweise in Waldstatt wohnt.
Nachfolge von Annalies Taverna
Kirchgemeindeschreiberin Annalies Taverna wird Ende März 2027 in den Ruhestand treten. Zur Regelung ihrer Nachfolge hat die Vorsteherschaft eine Arbeitsgruppe bestimmt. Ihr gehören Marcel Steiner, Renzo Andreani, Ursi Baumann und Esther Furrer an.
Im Zusammenhang mit dieser Stellenneubesetzung wird das Finanzwesen neu organisiert, wurde weiter mitgeteilt. Sie lagert Teile davon an das Kompetenzzentrum der Landeskirche in Trogen aus und stellt die Rechnungslegung auf das Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) um, wie das von der landeskirchlichen Gesetzgebung gefordert ist.
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Pfarrerin Ulrike Hesse angestellt 2026
IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-08-29 16:16:00
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