Am Samstagmorgen, 15. August, besammelte sich die 36-köpfige Gruppe, bestehend aus Velofahrern mit einer Beeinträchtigung, Verkehrskadetten, Tandem- und Rollfietfahrern und der Besenwagenfahrerin, vor der Postautogarage in Heiden, um vor der Tour den Instruktionen von Tourleiter Martin Böhler zuzuhören. Das Tagesziel war Stein am Rhein. Erst einmal ging es auf die Bahn nach Rorschach, wo die Zweiräder schon aufgereiht bereitstanden. Die erste Etappe führte dem Bodensee entlang Richtung Untersee auf einer sorgfältig ausgesuchten Route, einmal dem See entlang, dann wieder in den Hügeln über dem Bodensee. Möglichst verkehrsarm und immer wieder unterbrochen, um im Schatten nötige Abkühlung zu finden. Das Mittagessen nahmen die Radler in einer Schenke unter Obstbäumen oberhalb Altnau ein. Am Nachmittag trampelten die Teilnehmenden trotz Hitze unverdrossen durch die sanft hügelige Landschaft und die malerischen Dörfer des Unterthurgaus dem Untersee entlang dem Ziel entgegen: die Jugendherberge bei Stein am Rhein. Trotz verspäteter Ankunft konnten alle das wohlverdiente Abendessen und die Duschen geniessen. Am Samstagabend versprachen schwere Wolken und Wetterleuchten Regen und Abkühlung. Aber kein Tropfen erreichte den Aufenthaltsort der Radfahrer.
Am Sonntagmorgen, nach einem stärkenden Frühstück, ging es auf angenehmen Radwegen weiter Richtung Radolfzell und zum deutschen Ufer des Untersees. Die Sonne brannte dank vieler Wolken nicht mehr so stark. Dennoch bot eine Bewässerungsanlage eine erste, hochwillkommene Abkühlung. Halte im Schatten von Bäumen machten die Tour durch wunderbare Landschaften auch sehr angenehm. Die Durchquerung der Stadt Konstanz war eine logistische Herausforderung. Dank vorheriger Instruktion und sehr kompaktem Tross konnten die verkehrsreichen Passagen heil durchfahren werden. In Kreuzlingen, mit Seeblick, ass die Gruppe zu Mittag. Einigen Teilnehmenden war die Müdigkeit langsam etwas anzusehen. Aber der guten Laune tat das keinen Abbruch. Insbesondere der berechtigte Stolz auf das Geleistete bei der Ankunft beim Bahnhof Romanshorn war bei allen gut sichtbar.
Um das Erlebte nochmals Revue passieren zu lassen, traf sich noch ein schöner Teil der Gruppe im Hotel Heiden zu einem Abschlusstrunk. Wenn man von einem glimpflich abgelaufenen Sturz, leichten Sonnenbränden und manchen bleischwer anmutenden Beinen absieht, war auch die diesjährige Velotour unfallfrei.
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«PluSport» Vorderland radelte nach Stein am Rhein 2026
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