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Trendgerät Airfryer: Mehr als nur heiße Luft: Sechs Heißluftfritteusen im großen stern-Test 2026

Юстиция Иванова by Юстиция Иванова
септември 28, 2026
in Das Neueste aus Bulgarien
0

Die Heißluftfritteuse hat in einigen Haushalten den Backofen abgelöst. Aber welche Marken lohnen sich in diesem Segment wirklich? Der stern hat sieben Modelle getestet.

Kein Vorheizen, kein langes Warten, kein zusätzliches Fett, aber trotzdem knusprige Speisen: Die Heißluftfritteuse zählt unter anderem aus diesen Gründen zu einem vielfach gekauften Liebling in der Küche. Um die genannten Vorteile gänzlich ausnutzen zu können, sollte der Airfryer der Wahl aber auch eine passende Leistung und Vielfalt bieten. Zudem sollten ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und eine einfache Bedienung gegeben sein. Der stern hat in einem großen Heißluftfritteusen-Test sieben Geräte heißluftfrittieren lassen, gereinigt und ganz genau unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welches Modell sich wirklich lohnt. 

Heißluftfritteuse-Test: Die ausgewählten Geräte

  1. Tefal Easy Fry Infared zum Shop
  2. Bosch Airfryer Series 4 zum Shop
  3. Russell Hobbs 27680-56 s SatisFry TM Dual basket zum Shop
  4. Cosori Iconic Single CAF-SE601S-CEU
  5. Ninja FlexDrawer AF550EU
  6. Masterpro Rocket Cyclone 500
  7. Wilfa Dualfry Split AFD-80SPLIT

Andere lohnenswerte Modelle

Folgende Modelle wurden nicht selbst ausführlich getestet, sind aber in der Recherche aufgefallen:

  • Philips Steam Airfryer 5000 Series Dual Basket
  • WMF Multi Taste Heißluftfritteuse
  • Digitale Heißluftfritteuse von Gourmetmaxx
  • Heißluftfritteuse von Steinborg

Testergebnis: Welche ist die beste Heißluftfritteuse?

Das Beste kommt in diesem Fall nicht zum Schluss, sondern vorab: Testsiegerder stern-Kaufkosmos-Redaktion ist das Modell von Tefal. Der Hauptgrund: Die Infrarot-Technologie sorgt für knusprige Ergebnisse in kürzester Zeit. Die Easy Fry Infrared macht ihrem Namen alle Ehre und überzeugt mit einer super einfachen Bedienbarkeit. Dabei ist das Gerät kompakt und findet in fast jeder Küche Platz. Es bietet ausreichend Fassungsvermögen für mindestens zwei Personen und lässt sich unkompliziert reinigen. Zudem ist der Preis fair und das Modell ist häufig rabattiert zu haben. 

Doch auch einige andere Heißluftfritteusen haben im Test überzeugt und liegen in der Wertung nur knapp hinter dem Testsieger. Manche überzeugen mit praktischer Doppelkammer, andere mit gut durchdachten Programmen und wieder andere mit hoher Leistung. Unser Preis-Leistungssieger ist der Airfryer von Masterpro. 

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests weiter unten.

Vergleichstabelle Airfryer

* Herstellerangabe

So haben wir die Produkte ausgewählt

Nach diesen Kriterien haben wir die Produkte für den Heißluftfritteusen-Test ausgewählt:

  • Airfryer aus unterschiedlichen Bereichen: klein, groß, einfach oder mit Doppelkammer
  • Markenprodukte bzw. Produkte bekannter Hersteller im getesteten Bereich
  • gute Verfügbarkeit
  • Geräte oder Marken haben in anderen Tests oder Bewertungen bereits gut abgeschnitten
  • Die Geräte erfüllen Sicherheitsstandards und werden außen nicht zu heiß, schalten sich zudem nach gewisser Zeit ab

So haben wir getestet

Manchmal ist der erste Eindruck ausschlaggebend, im Test ist er allerdings nur ein Teilaspekt. Wir haben beim Öffnen des Kartons den Lieferumfang und die Verpackungsart überprüft: Ist sie nachhaltig oder wurden die Airfryer in massenweise Styropor und Plastik gehüllt? Wie ist die Verarbeitung? Gibt es Schäden? Und welches Zubehör liegt bei?

Fragen, mit denen sich der Test auseinandersetzt, sind zudem diese: Wie intuitiv ist die Bedienung? Wie heiß wird das Gerät von außen? Lässt es sich nach der Nutzung einfach reinigen oder teilweise sogar mithilfe der Spülmaschine säubern? Wie knusprig werden Pommes und Chicken Nuggets? Dafür wurden Backofen-Pommes von einer hochwertigen Marke sowie Chicken Nuggets von einem günstigen Hersteller verwendet, jeweils Portionen für eine Person und so viel, dass gerade der Boden bedeckt ist. Damit ist die ideale Menge verwendet worden, mit der kein Gerät Probleme haben dürfte. Die Speisen wurden nicht mit Öl eingesprüht. Die Pommes haben wir bei 180 Grad maximal 20 Minuten in den Geräten gelassen, die Chicken Nuggets etwa zwölf Minuten. Weiterhin haben wir die Heißluftfritteusen in puncto Design, Extrafunktionen und Garzeit überprüft. Letztere haben wir mit einer Stoppuhr festgehalten und dann angehalten, wenn die Pommes goldgelb waren. Nachfolgend die Einzelergebnisse.

1. Die Kraftvolle: Tefal

Optik: Die Tefal-Heißluftfritteuse ist klein, aber fein. Das Touch-Display ist oben am Gerät angebracht und direkt ersichtlich. Auffällig ist auch das Fenster, das einen Einblick ermöglicht, aber sich nicht über einen Großteil des Airfryers erstreckt. Verpackt ist das Gerät, wie fast alle Modelle im Heißluftfritteusen-Test, in Papier und Plastik. Allerdings: Es kommt in deutlich mehr Pappe als Plastik. Beigelegt sind Anleitung, Korb und Gitter. Das Gitter lässt sich nicht einfach reinlegen, sondern mit etwas mehr Widerstand, was hochwertig wirkt, weil nichts wackelt. Das Kabel ist etwas kurz, aber ausreichend. Beim Einschalten piept es kurz, und das übersichtliche Menü wird sichtbar.

Handhabung: Anders als bei manch anderen Airfryern lässt sich über das Menü aber nicht die Art der Speise, sondern des Erhitzens auswählen: Airfry, Toast, Roast und andere Optionen sind wählbar. Bevor es ans Zubereiten geht, können Zeit und Temperatur noch manuell angepasst werden. Dies ist auch währenddessen noch möglich. Ist alles eingestellt, kann die Zubereitung durch das Sichtfenster beobachtet werden.

Geschmack: Anders als die anderen Modelle im Heißluftfritteusen-Test arbeitet der Airfryer von Tefal mit einer Infrarot-Technologie. Dadurch arbeitet das Gerät schneller und effizienter: Bereits nach zwölf Minuten sind die Pommes gleichmäßig gebräunt und genauso, wie sie sein sollten. Es gibt keine verbrannten Stellen. Der Vorteil ist neben der Schnelligkeit, dass die Speisen besonders knusprig werden. Dafür gibt es eine Extrafunktion, die vor Ende des Programms einstellbar ist. Ebenfalls positiv: Die Pommes und Nuggets sind im Test deutlich weniger trocken als bei den vergleichbaren Testmodellen. 

Reinigung: Korb und Gitter können nach der Nutzung entweder ausgespült werden, was bei vielen Speisen ausreichend ist. Bei stärkerer Verschmutzung können sie dagegen in der Spülmaschine Platz finden. Allerdings sammelt sich im Griff etwas Wasser nach der intensiven Spülung. Das Display kann mit einem Mikrofasertuch am besten von Staub und Fett befreit werden. Insgesamt gestaltet sich die Reinigung einfach.

Fazit: Die Heißluftfritteuse von Tefal überzeugt in allen wichtigen Punkten: Handhabung, Ergebnis, Schnelligkeit, Bedienbarkeit, Reinigung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Pommes waren solchen aus einer Fritteuse kaum unterlegen, wenn es um die knusprige Hülle und den weichen, nicht trockenen Kern geht. Und das ohne den Zusatz von Öl. Allerdings müssen die Speisen nach dem Zubereiten direkt verzehrt werden, denn es gibt keine Warmhaltefunktion.

➕ Vorteile:

  • leistungsstark
  • durchdachtes Menü
  • einfache Handhabung
  • einfache Reinigung (spülmaschinengeeignet)
  • Sichtfenster
  • faires Preis-Leistungs-Verhältnis

➖ Nachteile:

  • Wasser sammelt sich bei der Spülmaschinenreinigung im Griff
  • keine Warmhaltefunktion

2. Die Leise: Bosch

Optik: Die Bosch Heißluftfritteuse Serie 4 kommt in einem schlichten schwarzen Design daher und fügt sich damit unauffällig in die Küche ein. Der Airfryer ist mit einem 6,1 Liter großen Korb ausgestattet und bietet damit Platz für bis zu vier Portionen. Korb und Gitter sind im Lieferumfang enthalten und können in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen an der Vorderseite. Insgesamt wirkt das Gerät modern, ohne mit zu vielen optischen Details überladen zu sein.

Handhabung: Die Bedienung der Bosch-Heißluftfritteuse ist intuitiv und erschließt sich schnell. Insgesamt stehen sieben voreingestellte Programme für unterschiedliche Lebensmittel und Zubereitungsarten zur Verfügung. Zusätzlich bietet das Gerät eine Auftau- sowie eine Warmhaltefunktion. Zeit und Temperatur lassen sich ebenfalls einstellen. Etwas störend ist allerdings die Anzeige während des Betriebs: Sie wechselt alle paar Sekunden zwischen Temperatur und verbleibender Garzeit. Im Alltag wäre eine dauerhafte Anzeige der Restzeit praktischer, zumal eine sekundengenaue Anzeige fehlt. Eine weitere kleine Besonderheit zeigt sich im ausgeschalteten Zustand: Auf dem Display bleiben zwei Striche sichtbar.

Positiv fällt dagegen die geringe Lautstärke auf. Die Bosch arbeitet angenehm leise, was insbesondere in offenen Wohn- und Essbereichen praktisch ist. Ein Vorheizen ist nicht notwendig, sodass nach dem Befüllen direkt mit der Zubereitung begonnen werden kann.

Geschmack: Wie bei den anderen Geräten im Heißluftfritteusen-Test wurden auch mit der Bosch Pommes und Chicken Nuggets zubereitet. Die Dual-Heiztechnologie mit Heizelementen an der Ober- und Unterseite sorgt dafür, dass die Lebensmittel von beiden Seiten Hitze bekommen und gleichmäßig gegart werden. Das erhöhte Gitter lässt überschüssiges Fett nach unten abtropfen. Insgesamt liefert der Airfryer bei den klassischen Testgerichten gute Röstergebnisse. Praktisch sind außerdem die verschiedenen Programme, mit denen sich die Einstellungen unkompliziert an unterschiedliche Lebensmittel anpassen lassen.

Reinigung: Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert. Sowohl der 6,1-Liter-Korb als auch das herausnehmbare Gitter sind spülmaschinenfest. Bei leichteren Verschmutzungen genügt es, die Teile auszuwischen beziehungsweise mit Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen. Die schwarze Außenseite und das Touch-Display lassen sich ebenfalls schnell mit einem Tuch säubern.

Fazit: Die Bosch Heißluftfritteuse Serie 4 ist ein unkomplizierter und angenehm leiser Airfryer mit ausreichend Platz für mehrere Portionen. Besonders gefallen im Test das schlichte Design, die intuitive Bedienung und die geringe Betriebslautstärke. Mit sieben Programmen sowie Auftau- und Warmhaltefunktion bietet das Gerät zudem genügend Möglichkeiten für unterschiedliche Lebensmittel. Der 6,1-Liter-Korb macht das Modell auch für Familien interessant. Verbesserungspotenzial gibt es vor allem beim Display: Der ständige Wechsel zwischen Temperatur und Restzeit ist unnötig und eine dauerhafte Zeitanzeige wäre im Alltag übersichtlicher. Auch die beiden leuchtenden Striche im ausgeschalteten Zustand wirken etwas irritierend. Insgesamt hinterlässt die Bosch Serie 4 im Test aber einen durchdachten und benutzerfreundlichen Eindruck.

➕ Vorteile:

  • schlichtes, modernes Design
  • intuitive Bedienung
  • angenehm leiser Betrieb
  • sieben voreingestellte Programme
  • Auftau- und Warmhaltefunktion
  • großer 6,1-Liter-Korb
  • spülmaschinenfeste Teile
  • Dual-Heiztechnologie

➖ Nachteile:

  • Display wechselt während des Betriebs zwischen Temperatur und Restzeit
  • keine Sekundenanzeige
  • zwei leuchtende Striche im ausgeschalteten Zustand
  • kein Sichtfenster

3. Die Moderne: Russell Hobbs

Optik: Die Heißluftfritteuse von Russell Hobbs zeigt sich beim Auspacken modern: Sie kommt mit Doppelkammer und einem schicken Touch-Display daher. Verpackt ist sie in viel Pappe und etwas Plastik – wie die meisten anderen Geräte im Heißluftfritteusen-Test auch. Durch den Materialmix wirkt sie lebendig und hochwertig. Als Zubehör sind Gitter für die Kammern beigelegt. Das Gerät lässt sich einfach tragen und scheint intuitiv bedienbar zu sein. 

Handhabung: Der Eindruck bestätigt sich im Test: Es bedarf keiner Anleitung, um die Handhabung zu verstehen. Die beiden Kammern lassen sich separat nutzen und einstellen. Zudem gibt es neun Programme für unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten: Der Airfyrer kann Pommes, Huhn, Gemüse, Steak und viele weitere Gerichte zubereiten. Dazu wählt man den Korb aus, legt die Speisen hinein, stellt das passende Programm ein, und es kann starten. Praktisch: Es gibt einen Shake-Reminder, damit die Speisen auch rundum gegart beziehungsweise heißluftfrittiert werden. 

Geschmack: Für den Heißluftfritteuse-Test wurden sowohl Pommes als auch Chicken Nuggets verwendet – ein klassisches Kinderessen, das aber auch vielen Erwachsenen gefällt. Tatsächlich lieferte der Airfyrer von Russell Hobbs eines der besten Ergebnisse im Heißluftfritteuse-Test: Die Pommes wurden gleichmäßig goldgelb, ohne trocken zu sein. Die Nuggets haben sich nicht gebogen und waren innen saftig. Dabei waren die Programme passgenau und es brauchte an Timer und Temperatur nichts verändert zu werden, um das Ergebnis zu verbessern. 

Reinigung: Die Reinigung gestaltet sich sehr einfach: Es genügt, das Gerät mit etwas Spülmittel und einem Tuch auszuwischen, da es gut beschichtet ist. Plus: Die Teile sind spülmaschinenfest und können bei starker Verschmutzung einfach dort hineingegeben werden. Einzig das Touch-Display muss des Öfteren von Schmutz und Staub befreit werden. 

Fazit: Die Heißluftfritteuse von Russell Hobbs ist modern, praktisch und gut durchdacht. Die Programme sind passgenau und ermöglichen eine vielfältige Nutzung; ebenso wie die Doppelkammer. Zudem ist es prima, dass die Teile spülmaschinenfest sind. Mit fettigen Fingern wird das Touch-Display aber schnell schmutzig. Dennoch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem für ein Doppelkammer-Modell fair und der Airfryer uneingeschränkt zu empfehlen. 

➕ Vorteile:

  • moderne Optik
  • vielfältige Nutzung
  • praktische Doppelkammer
  • faires Preis-Leistungs-Verhältnis

➖ Nachteile:

  • etwas sperrig
  • größere Portionen werden nicht gleichmäßig gebräunt

4. Die Schicke: Cosori

Optik: Alles in Edelstahl und glänzend: So kommt die Cosori-Heißluftfritteuse daher. Damit unterscheidet sie sich optisch stark von den anderen Modellen im Airfryer-Test. Dennoch sind Fingerabdrücke kaum zu sehen. Sie kommt verpackt in Pappe und Plastik. Sie ist kompakter als manch andere Geräte und macht sich in der Küche als Hingucker gut. Sie kommt inklusive Gitter. Zudem ist sie via App steuerbar.

Handhabung: Wie die anderen Geräte im Heißluftfritteuse-Test wurde der Airfryer manuell bedient. Das Display ist übersichtlich und selbsterklärend. Es kann aus sechs Programmen das passende gewählt werden. Die Handhabung zählt zu den einfachsten im Test. Temperatur und Zeit können nach Belieben nachjustiert werden. Das war bei der Zubereitung der Pommes auch nötig: Sie brauchten etwas länger als empfohlen.

Geschmack: Der Airfryer arbeitet zuverlässig und gut. Allerdings ist die schwächere Leistung dadurch spürbar, dass Speisen etwas trockener werden, wenn sie langsamer gegart werden. Sie werden gleichmäßig gebräunt und sind außen knusprig und innen weich, wenn sie heißluftfrittiert werden.

Reinigung: Wie die meisten anderen Geräte im Test können Korb und Gitter in der Spülmaschine gereinigt werden. Das ist aber nicht notwendig, wenn keine fettigen Speisen verwendet werden, die den Korb stark verschmutzen. Ansonsten reicht es aus, den Korb auszuwischen und außen mit einem Mikrofasertuch mögliche Verschmutzungen zu entfernen.

Fazit: Die Heißluftfritteuse von Cosori ist das ansehnlichste Gerät im Test. Sie ist einfach zu bedienen und einfach zu säubern. Speisen werden gleichmäßig gegart, allerdings mit etwas weniger Power als bei manch anderen Modellen im Test. Sie macht sich in vielen Küchen gut und kann vielseitig eingesetzt werden.

➕ Vorteile:

  • schicke Optik
  • einfache Reinigung
  • gleichmäßige Resultate
  • einfache Bedienung
  • hochwertige Materialien; PFAS frei durch Edelstahl und Keramikbeschichtung 

➖ Nachteile:

  • etwas hoher Preis
  • etwas schwache Leistung

5. Die Beliebte: Ninja

Optik: Vor einiger Zeit war sie ein Newcomer, mittlerweile ist Ninja eine fest etablierte Marke, wenn es um Küchengeräte geht. Besonders im Segment der Airfryer ist sie beliebt, weshalb sie im stern-Heißluftfritteusen-Test natürlich nicht fehlen darf. Getestet wurde ein besonderes Modell der Marke: ein Gerät mit zusammengeführter Doppelkammer. Es ist groß und etwas ungewohnt, wenn man andere Modelle der Marke kennt. Verpackt ist es in Karton und Plastik. Und kommt mit Bedienung und Gittern für die Doppelkammern. 

Handhabung: Die Bedienung ist etwas anders als bei dem Vorgängermodell und es braucht etwas Eingewöhnung, um zu verstehen, wie die beiden Kammern separat oder die Megazone gesteuert werden. Einstellen lassen sich die Zubereitungsarten mit einem Regler. Zudem können Temperatur und Zeit darüber noch angepasst werden. Im Vergleich zum Modell von Tefal oder Russell Hobbs ist die Bedienung etwas umständlicher und weniger intuitiv. Zwar ist es praktisch, dass das Modell entweder mit zwei unterschiedlichen Gerichten oder mit einem großen Inhalt befüllt werden kann, allerdings stellt sich das auch als Nachteil heraus: Dadurch, dass die Kammern verbunden sind, ist die Schublade groß und schwer und der Inhalt lässt sich nicht so einfach auf einen Teller kippen, was sich besonders bei Pommes als unvorteilhaft herausstellt. Zudem kippt die Schublade nach vorn, wenn sie etwas voller beladen ist. Was als Verbesserung des gängigen Doppelkammer-Airfryers gedacht war, stellt sich nicht unbedingt als Besserung dar.

Geschmack: Die Leistung ist dagegen gewohnt gut: Pommes und Nuggets werden gleichmäßig gebräunt und sind in kurzer Zeit fertig. Bei den Pommes benötigte es keine Nachjustierung bei Zeit oder Temperatur, wenn die Airfry-Einstellung gewählt wurde. Zudem gibt es eine Einstellung, um Speisen besonders schnell knusprig zu bekommen, was sich besonders bei Pommes bezahlt macht: Nach etwa zehn Minuten sind sie fertig. Im Vergleich zur Infrarot-Technologie sind sie aber etwas trockener.

Reinigung: Wie bei den vergleichbaren Modellen im Heißluftfritteusen-Test ist der Korb antihaftbeschichtet und spülmaschinengeeignet. Das sorgt für eine einfache Reinigung, sowohl per Hand als auch in der Maschine. Auf der Außenfläche sind Fettflecken gut sichtbar, lassen sich aber mit einem Schwamm und Spüli gut entfernen. 

Fazit: Das Ninja-Modell kann zwar, wie der Name verrät, mit Flexibilität punkten: Durch die optionale Trennwand können zwei Gerichte parallel oder ein größerer Inhalt, etwa ein Braten oder Hähnchen, zubereitet werden – je nach Bedarf. Allerdings liegt in dieser Neuerung auch das Grundproblem: dass die Schublade sperrig ist und die Kammern nicht einzeln herausgezogen werden können. Praktisch wäre es, wenn Kundinnen und Kunden auf Wunsch zwei separate Körbe nachkaufen oder wählen könnten. Dennoch überzeugt das Gerät mit guter Qualität und einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Den Test zur Ninja-Heißluftfritteuse mit separater Doppelkammer lesen Sie hier:

➕ Vorteile:

  • hohe Flexibilität
  • hohe Qualität
  • vielseitige Nutzung

➖ Nachteile:

  • etwas sperrig
  • Doppelkammer nicht separat herausnehmbar, dadurch schwer und unhandlich
  • etwas komplizierte Bedienung

6. Die Offene: Masterpro

Optik: Die Heißluftfritteuse von Masterpro kommt in viel Styropor und Plastik an. Sie macht optisch einen guten, modernen Eindruck. Vor allem das offene Design mit dem großen Sichtfenster oben fällt direkt ins Auge. Die Bedienung scheint auf den ersten Blick sehr einfach zu sein. Sie orientiert sich an den zu verwendenden Lebensmitteln. Das Gerät kommt wie alle anderen mit einer Einlegeplatte.

Handhabung: Die Bedienung ist denkbar einfach: Es wird das passende Lebensmittel aus den Voreinstellungen gewählt, und dann kann es losgehen. Es gibt eine Erinnerung, das Gerät zu schütteln, damit die Speisen gleichmäßig gebräunt werden. Zeit und Temperatur können noch individuell angepasst werden.

Geschmack: Das Gerät tut, was es soll, und bereitet Speisen schnell und zuverlässig zu. Allerdings sind sie nicht ganz gleichmäßig gebräunt: Die Pommes waren an den Rändern deutlich dunkler als in der Mitte, und die Nuggets bogen sich nach oben. Das liegt wahrscheinlich an der schwächeren Leistung des Modells. Die Speisen waren aber knusprig und innen noch recht saftig und nicht zu trocken. 

Reinigung: Auch bei diesem Modell ist es möglich, Korb und Gitter in die Spülmaschine zu geben. Es wird aber empfohlen, sie per Hand zu reinigen, um die Beschichtung langlebig zu lassen. Da das Panoramafenster viel Platz einnimmt, ist die Reinigung etwas intensiver als bei anderen Modellen, da es gründlich gereinigt werden muss. Flecken sind darauf natürlich etwas deutlicher zu sehen. 

Fazit: Diese Heißluftfritteuse arbeitet solide, macht Speisen einsehbar und bietet viele Programme. Sie ist häufig schon unter 100 Euro zu haben und kann das Kochen und Backen einfacher machen, indem Zeit und Strom gespart werden. Allerdings bietet sie eine etwas schwächere Leistung als andere Modelle und Speisen werden nicht so gleichmäßig gegart wie bei teureren Geräten im Test.

➕ Vorteile:

  • niedriger Preis
  • Sichtfenster
  • viele Programme
  • einfache Bedienung

➖ Nachteile:

  • ungleichmäßig gebräunte Speisen
  • etwas schwache Leistung

7. Die Praktische: Wilfa

Optik: Dieser Airfryer kommt in viel Pappe und wenig Plastik: Das ist positiv. Das Design ist in Schwarz und Gold gehalten und wirkt edel. Der Korb ist groß und kommt inklusive Gitter. Das Display befindet sich oben auf dem Gerät und erscheint erst beim Einschalten. Zudem gibt es ein Sichtfenster, das einen Blick auf die Speisen gewährt. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem ein Trenngitter, um zwei Speisen parallel zubereiten zu können. Separat eingestellt werden können diese aber nicht. Zudem verliert man den Blick auf die hinteren Speisen, weil sie horizontal voneinander getrennt werden. 

Handhabung: Sobald das Menü zu sehen ist, ist direkt ersichtlich, wie es zu bedienen ist. Es gibt acht Programme, aus denen Nutzerinnen und Nutzer wählen können. Dabei sind sie nicht nach Garmethode, sondern nach Lebensmitteln unterteilt, wie bei einigen anderen Testgeräten auch. Falsch zu machen gibt es nichts. Zudem kann noch nachjustiert werden. Das musste bei den Pommes nach etwa 15 Minuten aber nicht getan werden. 

Geschmack: Die Pommes aus dem Wilfa-Airfryer sind gleichmäßig gebräunt und knusprig. Allerdings etwas trockener als bei anderen Geräten, was sicherlich wieder mit der geringeren Leistung zusammenhängt. Auch die Nuggets waren völlig in Ordnung, aber einen Tick weniger saftig als etwa beim Modell von Tefal. 

Reinigung: Die Reinigung gestaltet sich bei diesem Gerät ebenso einfach wie bei anderen: Es genügt in der Regel, es auszuwaschen und auszuwischen. Bei stärkeren Verschmutzungen dürfen Schublade und Gitter sowie die Trennwand auch in die Spülmaschine gegeben werden. Um die Langlebigkeit der Beschichtung zu gewähren, sollte das aber nicht regelmäßig passieren. Von außen sollte der Airfryer mit einem Mikrofasertuch abgewischt werden, um Flecken zu reduzieren. Die sind auf der schwarzen Oberfläche besser zu sehen als bei anderen Geräten. 

Fazit: Der Airfryer von Wilfa ist ein solides Modell, dessen Kauf sicherlich lohnenswert ist. Er ist schick, bietet viele Programme, ein Sichtfenster und kommt mit Trennwand. Diese ist allerdings nicht ganz durchdacht. Zudem ist die Leistung des Gerätes etwas geringer als bei vergleichbaren. Insgesamt bietet sie aber viele Vorteile, besonders das hohe Fassungsvermögen zählt dazu. 

➕ Vorteile:

  • schickes Design
  • Sichtfenster
  • Trenngitter
  • großer Korb
  • einfache Handhabung
  • faires-Preis-Leistungs-Verhältnis

➖ Nachteile:

  • etwas geringe Leistung
  • etwas trockene Speisen

Weitere lohnenswerte Modelle

1. Gewohnt gut: Philips

Wenn es um gute Airfryer geht, taucht häufig auch die Marke Philips auf. Modelle seien solide, einfach in der Handhabung und gut durchdacht, heißt es häufig. So verhält es sich auch mit dem Philips Steam Airfryer 5000 Series Dual Basket. Er gilt als praktisches Gadget in der Küche, das mit zwei Kammern und einer Steam-Funktion daherkommt. Nutzerinnen und Nutzer beschreiben es als leistungsstark, vielseitig und gut durchdacht. In den Bewertungen finden sich kaum negative Kritikpunkte. Als positiv wird auch beschrieben, dass man zwischen den Farben für die Griffe wählen kann. 

Der stern hat die Philips-Heißluftfritteuse übrigens auch schon selbst getestet. Den vollständigen Test lesen Sie hier:

2. Klein und fein: WMF

Wer weniger tief in die Tasche greifen möchte und auf der Suche nach einem kompakteren Modell ist, ist sicherlich mit dem Gerät von WMF gut beraten. Es kostet in der Regel unter 100 Euro, ist etwas kleiner als andere Airfryer und wird als einfach zu handhabende, leicht zu reinigende Heißluftfritteuse beschrieben. Käuferinnen und Käufer sind laut Bewertungen rundum zufrieden mit dem Gadget, bemängeln teilweise aber die vergleichsweise hohe Lautstärke. 

3. Gut und günstig: Gourmetmaxx

Andersherum gibt es auch das passende Modell: Wer sich viel Platz wünscht, sollte einen Blick auf die digitale Heißluftfritteuse von Gourmetmaxx werfen. Die Marke taucht auch bei Stiftung Warentest als lohnenswert auf. Käuferinnen und Käufer loben in den Bewertungen häufig die Leistung und Schnelligkeit sowie das hohe Fassungsvermögen. Zudem lässt sich sogar Pizza damit zubereiten. Das Gerät soll sich sehr vielseitig nutzen lassen. Zur Bedienung und Temperaturanzeige gibt es gemischte Meinungen. 

4. Solide, ohne Schnickschnack: Steinborg

Auch unbekannte Marken können manchmal überzeugen. Bei der Recherche wurde unter anderem das Modell von Steinborg als günstiges, solides Gerät beschrieben. In den Bewertungen wird die Heißluftfritteuse als simples, aber zuverlässiges Gerät gelobt. Reinigung, Bedienung, Ergebnisse und der große Frittierkorb werden hervorgehoben. Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis sei positiv.

5. Tried and true: Bosch

Mit der Heißluftfritteuse der Serie 4 von Bosch sind viele Käuferinnen und Käufer rundum zufrieden. In der Recherche fiel das Gerät insbesondere wegen seiner kurzen Vorheizzeit auf. Aber auch die einfache Handhabung und unkomplizierte Reinigung wurden in vielen Bewertungen beschrieben. Doch auch bei diesem Gerät der Nachteil: Bei einem Durchgang in der Spülmaschine sammle sich im Griff der Schublade Wasser. Außerdem gibt es bei diesem Modell kein Sichtfenster. 

Heißluftfritteusen: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Was muss ich bei der Nutzung eines Airfryers beachten?

  • Korb nicht überfüllen: Die heiße Luft eines Airfryers muss frei zirkulieren können. Wenn Sie zu viel Masse hineingeben, kann es passieren, dass die Lebensmittel nicht durchgegart, ungleichmäßig gebräunt oder gar matschig werden.
  • Schütteln oder wenden: Manche Geräte erinnern Sie daran, sollte der Airfryer Ihrer Wahl das nicht tun, denken Sie selbst daran: Zwischendurch sollte der Korb einmal geschüttelt werden, damit eine gleichmäßige Bräunung gewährleistet wird.
  • Ölsprüher: In der Regel ist eine Zugabe von Öl nicht notwendig, wenn Sie eine Heißluftfritteuse nutzen. Manchmal kann sich aber die Nutzung eines Ölsprühers lohnen, der das Ergebnis und die Knusprigkeit erheblich verbessern kann. Besonders bei Modellen, bei denen Speisen dazu neigen, trocken zu sein, kann dieser Tipp hilfreich sein.
  • Temperatur und Zeit anpassen: Bei der Zubereitung von Speisen im Airfryer sind Zeit und Temperatur essenziell. Bei hoher Leistung brauchen Lebensmittel manchmal eine kürzere Zeit. Als Faustregel im Vergleich zum Backofen gilt: Reduzieren Sie die Temperatur um ca. 20 °C und verkürzen Sie die Zeit um etwa 20 bis 25 Prozent, wenn Sie die Heißluftfritteuse nutzen und Backofenrezepte verwenden.
  • Passender Standort: Die meisten Airfryer werden zwar vorne nicht heiß, allerdings tritt häufig oben und hinten heiße Luft aus, wenn das Gerät arbeitet. Daher sollten Sie dort genügend Freiraum lassen, wenn Sie das Gadget in der Küche platzieren.
  • Vorheizen: Der große Vorteil der Heißluftfritteuse ist, dass sie direkt heiß wird. Manchmal kann ein kurzes Vorwärmen bei Fleisch oder Tiefkühlkost aber hilfreich sein und für eine sofortige Kruste sorgen.
  • Rauchbildung: Bei sehr fettigem Fleisch, wie etwa Speck, kann das herabtropfende Fett rauchen. Ein kleiner Schluck Wasser oder ein Stück Brot im Auffangbecken unter dem Korb können helfen, den Rauch zu vermeiden.
  • Erstnutzung: Bei den ersten Nutzungen einer Heißluftfritteuse kann es vorkommen, dass unangenehme Gerüche entstehen, erklärt der TÜV. Solche Gerüche stammen von den verwendeten Materialien im Lüftermotor und seien bei geprüften Geräten normalerweise unbedenklich. Um die Geruchsbildung verhindern oder zumindest verringern zu können, wird eine gründliche Reinigung vor der ersten Nutzung empfohlen.

Vermeiden sollten Sie Folgendes:

  • Leichte Lebensmittel: Zutaten wie Blattgemüse oder sehr dünne Brotscheiben können durch den starken Luftstrom an das Heizelement gewirbelt werden und dort verbrennen.
  • Nasser Teig: Panaden mit Mehl, Ei und Bröseln sind prima geeignet für Speisen, die im Airfryer zubereitet werden. Problematisch ist dagegen nasser Ausbackteig (etwa Bierteig), da er abtropft, bevor er fest wird.
  • Falsche Reinigung: Der Korb sollte nach jeder Nutzung gereinigt werden, um das Einbrennen von Resten zu verhindern. Die meisten Schubladen sind zwar spülmaschinenfest, aber die Handwäsche schont die Beschichtung und sollte bevorzugt werden.

Worauf sollte ich bei einem Kauf achten?

Der TÜV gibt auf seiner Website wichtige Tipps, die beim Kauf einer Heißluftfritteuse beachtet werden sollten. Folgende Aspekte sind dabei wichtig:

  • Sicherheitsfeatures: Laut TÜV ist ein integrierter Überhitzungsschutz unverzichtbar. Es ist hilfreich, dass sich das Gerät nach der Zubereitung selbst ausschaltet.
  • Cool-Touch-Gehäuse: „Vor allem in Haushalten mit Kindern sollte die Heißluftfritteuse mit einem Cool-Touch-Gehäuse und rutschfesten Füßen ausgestattet sein“, so der TÜV. Das wärmeisolierende Cool-Touch-Gehäuse sorgt dafür, dass die Außenseite der Fritteuse auch bei hohen Temperaturen kühl bleibt. Hat ein Gerät keines, sollte es für Kinder und Haustiere unzugänglich aufgestellt werden. Durch die rutschfesten Füße steht der Airfryer stabil. Dennoch sollten die Geräte so aufgestellt werden, dass sie nicht am Stromkabel heruntergezogen werden können.
  • Siegel: Modelle mit GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ oder einem TÜV-Prüfzeichen wurden von TÜV-Expertinnen und -Experten auf wichtige Kriterien wie Hitzebeständigkeit und Bedienungssicherheit getestet. Achten Sie beim Kauf ruhig darauf.
  • Antihaftbeschichtung: Die meisten Airfryer haben Frittierkörbe mit einer Antihaftbeschichtung aus Polytetrafluorethylen (PFTE), das auch als Teflon bekannt ist. Dieses gilt bei sachgemäßem Gebrauch als gesundheitlich unbedenklich. Keramikbeschichtungen seien laut TÜV eine gute Alternative. Sie sind jedoch empfindlicher als PTFE-Beschichtungen und sollten mit Vorsicht behandelt werden, damit sie nicht zerkratzen.
  • Bewertungen: Es ist immer hilfreich, sich die Bewertungen von Käuferinnen und Käufern durchzulesen, um einen besseren Eindruck von der Heißluftfritteuse zu bekommen: Lässt sie sich einfach reinigen? Und bedienen? Riecht sie seltsam? Ist sie leistungsstark? Solche Fragen lassen sich anhand von Erfahrungen anderer gut beantworten.

Wie sparsam ist ein Airfryer im Vergleich zum Backofen?

„Insgesamt bereiten Heißluftfritteusen Speisen […] flotter und sparsamer zu als ein Backofen“, erklärt Stiftung Warentest. Und zwar im Durchschnitt dreimal so schnell. Während eine Heißluftfritteuse in der Regel 30 Minuten und Strom für rund 31 Cent für einen Kilo gegarte Pommes benötigt, sind es beim Backofen im Vergleich 90 Minuten und rund 76 Cent für Strom für die gleiche Menge.

Hat die Stiftung Warentest Heißluftfritteusen getestet?

Stiftung Warentest hat 2024 für seine Dezember-Ausgabe 20 unterschiedliche Heißluftfritteusen hinsichtlich Geschmack, Bedienung und Zusatzleistungen getestet. Unter den Testbesten waren zwei Modelle von Cosori (mit einem Garraum sowie mit zwei) sowie je eines von Gourmetmaxx und von Ninja (AF180DE). Alle Geräte kosten zwischen 100 und 180 Euro. Vor allem Cosori und Ninja eignen sich laut Stiftung Warentest auch prima fürs Brötchen-Aufbacken, was sich im Test 2024 als Herausforderung für manche Modelle herausgestellt hat. Zudem hatten manche Airfryer mit größeren Portionen laut Testergebnissen Probleme. 

Welche Größe oder Kapazität sollte ich bei einer Heißluftfritteuse wählen?

Wähle die Kapazität nach Haushaltgröße und typischen Portionen: Für Singles oder Paare reichen 2–3 Liter, Familien sollten 4–6 Liter oder mehr einplanen. Bedenke, dass größere Geräte mehr Platz brauchen und teilweise weniger effizient, dafür aber größere Portionen oder ganze Hähnchen zulassen.

Wie reinige und pflege ich eine Heißluftfritteuse richtig?

Reinige Korb und Schublade nach jeder Nutzung, am besten mit warmem Wasser und mildem Spülmittel; viele Teile sind spülmaschinenfest, Handwäsche schont die Beschichtung. Wische das Innengehäuse mit einem feuchten Tuch aus und entferne eingebrannte Rückstände regelmäßig, kontrolliere zudem Fettauffangbehälter und Heizelement auf Ablagerungen.

Riecht oder raucht die Heißluftfritteuse beim Frittieren stark?

Leichtes Röstaroma ist normal, starkes Rauchen tritt vor allem bei sehr fetthaltigen Speisen oder verschmutzten Auffangbehältern auf; ein wenig Wasser oder Brot im Auffangbehälter kann Rauch reduzieren. Vermeide übermäßiges Fett und reinige die Auffangschale regelmäßig, damit Gerüche und Rauchbildung gering bleiben.

Hinweis: Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien bearbeitet und geprüft

Quellen: Stiftung Warentest / TÜV-Verband

Trendgerät Airfryer: Mehr als nur heiße Luft: Sechs Heißluftfritteusen im großen stern-Test 2026

IUSTITIA.BG – Investigations 2009-2026 2026-09-28 08:55:00

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